http://blogs.taz.de/wortistik/files/2018/01/Bildschirmfoto-2018-01-17-um-19.11.19.png

vonDetlef Guertler 02.02.2007

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

Mehr über diesen Blog

vorgeschlagen von Wolfgang Wilhelm, auf Anregung von Thomas Gottschalk:
ZDF, Goldene Kamera – unser Goldbär, der Gottschalk, lobte diese Sendungen dafür, dass man sich dort nicht so viel »fremdschämen« muss, sondern man sich »fremdfreuen« darf. Hmmm, »Fremdschämen«, ja da gibt’s über 10k Treffer
und etwa ein Zehntel davon in der ge-trenn-ten Schreib-wei-se »fremd schämen«
Das »Fremdfreuen« hingegen hat sich bisher noch nicht der großen Beliebtheit erfreuen können;
auch nicht in der ge-trenn-ten Schreib-wei-se »fremd freuen«
Gruß aus dem Allgäu

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

http://blogs.taz.de/wortistik/2007/02/02/fremdfreuen/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Im Spanischen gibt es das Fremd-Schämen seit Ewigkeiten. Für „sich für jemanden /etwas schämen“ sagt man normalerweise: „sentir vergüenza ajena por alguien / algo“. „Vergüenza ajena“ wörtlich: „fremde Scham“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.