heelen
von Detlef GuertlerSollten Sie zufällig ebenfalls im Besitz von 7- bis 10-jährigen Kindern sein, so wissen Sie wahrscheinlich schon Bescheid. Es geht um diese Schuhe mit Rolle im Absatz, die man jenseits des Hudson River schon für drei Dutzend Dollars nachgeworfen bekommt, die hier aber noch nicht einmal für die doppelte Zahl Euronen zu bekommen sind, mit denen man auf fast jedem Untergrund ziemlich unvorteilhaft herumstakst, nur um auf glatten, ebenen Flächen mal ein bisschen rollen zu können.
“Tschüs Papa, ich bin im Park. Heelen”, sagt Lucie. Worüber sich die Herstellerfirma dieser Schuhe bestimmt freut, die hat den Krempel schließlich “Heelys” (sprich: Hielies) genannt. Das ist noch bei keiner der vielen Trend-Fortbewegungsarten einem Hersteller gelungen: Ob inlinern, skaten, surfen, nordic walken, nirgends ein Markenname dabei. Nur beim Heelen.
Der Preisverfall im Mutterland USA macht mich allerdings zuversichtlich, dass man sich dafür kein neues Wort ausdenken muss. Lasst die süßen Kleinen eine Saison mit diesen Schuhen durch die Gegend fahren, dann kräht kein Pokemon mehr danach.
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Na dann ist es ja wie mit Frauen.
Diejenigen die man “gebraucht” sind niemals diejenigen, die
man beabsichtigt letztendlich wirklich vor sich zu haben.
Zeit für ein bisschen _ECHTE_ 08/15 – Weiße Zwei-Betten-Zimmer – Routine. Hoffentlich keine schlimme Bettgenossen neben mir.
Au revoir,
Svengali