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vonDetlef Guertler 13.02.2007

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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In der qualitativ heftig durchwachsenen spiegel.de-Serie über die Welt im Jahr 2067 immerhin ein schönes neues Wort gefunden: Nanotrends. Wenn die Megatrends die großen, Jahrzehnte prägenden Entwicklungen sind, handelt es sich bei den Nanotrends eben um die gerade mal ein paar Wochen, Tage oder auch nur Stunden dauernden Rülpser der Trendscouts. Heute grün, morgen pink, am Vormittag ist der Rock von Kate Middleton groß angesagt, am Abend der Klunker-Ring aus Big Brother oder so.

Eignet sich übrigens ganz hervorragend, wenn der übercoole Typ aus der Parallelklasse schon wieder irgendwas Neues an hat: Die Streifenjeans lass ich aus – ist ja doch nur ein Nanotrend…

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https://blogs.taz.de/wortistik/2007/02/13/nanotrends/

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kommentare

  • Bei mich heißt datt imma noch: „nana!“ Höchstens: „nanu!“ – Allerzugebendst: „nanu-nocheins!“ – Zuletztens, als im Bett der Tochter drei niedliche Füßkes sichtbar wurden.
    Aber datt Kättken hieß Nana – nicht Nano!

  • Nano ist voll im Trend. Unser Kind hat sein Meerschweinchen so genannt. Wirklich kurzlebig, die Tierchen. Nano ist in. Drum gibt’s auch schon Nanoin.(com)

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