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vonDetlef Guertler 19.02.2007

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Komisch eigentlich, dass noch niemand dem Promi (nenten) den Primi (tiven) zur Seite gestellt hat. Obwohl es doch schon seit mindestens 15 Jahren Brüll-Talkshows gibt, die den Abschaum der deutschen Gesellschaft mit und ohne Migrationshintergrund vor und hinter der Kamera versammeln. Man redet von Asis oder Prolls, von Trash oder Tittitainment, aber von Primis hörte ich das erste Mal heute morgen von Gerda aus Köln, die sich vor dem Karneval zu uns nach Marbella geflüchtet hat.

Ich war sofort begeistert. Man kann von Primi-Shows oder gleich Primi-TV reden, man kann den Primi-Faktor einsetzen und sogar genau wie bei den Promis zwischen A-Primis, B-Primis, C-Primis und D-Primis unterscheiden. Wobei die Kategorie der A-Primis natürlich den D-Promis wie Kader Loth oder Pinkelprinz Frederic von Anhalt vorbehalten bleibt.

Und die Siegerin von „You can dance“ ist dann natürlich die Primi-Ballerina…

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https://blogs.taz.de/wortistik/2007/02/19/primi/

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kommentare

  • ich kenne „primi“ als abkürzung für „primi-mäuschen“: lehramtsstudentinnen für die primarstufe. 🙂

  • Das ist ein schöner Vorschlag. Wenn aber z.B. die Primi-Ballerina eine Promi ist, wie nennen wir dann Menschen, bei denen sich Primi und Promi in einer Person vereinigen? Sind die promitiv?

    P.S.: „Abschaum der Gesellschaft“ hätte ich hier nicht erwartet….

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