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vonDetlef Guertler 24.02.2007

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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von Christian Dombrowski:
Nachts hat es nachgeschneit, ich muss wieder schippen, uff! – Ein klarer, schneeschöner Tag entwickelt sich, mit malerisch weißen Bäumen, aus denen es während des Vormittags tropft und taut und Flocken streut. Ein Schneefall aus zweiter Hand sozusagen, der aus den Zweigen stäubt und die Luft zwischen den Bäumen hell und unruhig macht.

schneeschön = voller Schnee und deshalb schön anzusehen

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kommentare

  • Wenn eine Frau im Schnee ein Kind gebiert, bekommt sie dann Schneewehen, weis(s)er Antonius? Wie war das 1944?

  • .. sehr schön; schön wie Schnee von der Matterhorn-Nordost-Wand, … wo das klecksig-lumpige Weißzeugs nicht mehr hängen bleibt (mangels unwinterlicher Gesinnug der Bergwelt.)

    So haben wir’s Schnee-Weh-Schönchen wenigstens sprachlich gerette-tätetääät.

    Schnee-Dank!

    Antoninus der Albino
    (aus dem Kriegs-Winter 1944 erfahren, erprobt und getauft.)

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