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vonDetlef Guertler 03.03.2007

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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von Christian Dombrowski (inspiriert von Bill Kaulitz, Tokio Hotel):
Für Leute, die sich draußen am wohlsten fühlen und ihre Freizeit am liebsten an der freien Luft verbringen, hört man gelegentlich die Bezeichnung „Outdoor-Typen“. Thomas Mann war gewiss nicht „outdoor“, sondern meist innerhalb des Hauses anzutreffen – er nannte sich selbst scherzhaft eine „alte Zimmerlinde“. Der Frontsänger von „Tokio Hotel“, Bill Kaulitz, wurde nach dem jüngsten Video der Gruppe befragt, das überwiegend unter freiem Himmel spielt – eine schlimme Erfahrung offenbar für die Jungs: „Wir sind nämlich totale Drinnis – das ist unser Wort für Leute, die unberührte Natur einfach nur hassen. Und ausgerechnet das Video war total draußimäßig.“
Drinni und Draußi – Wörter mit Zukunft. Oder?

Drinni = jemand, der am liebsten innerhalb geschlossener Räume aktiv ist und nicht unter freiem Himmel; Gegensatz: Draußi

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https://blogs.taz.de/wortistik/2007/03/03/drinni/

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kommentare

  • Aber, bittschön: „mittenmang“
    solln sie mir erhalten,
    die mit „Drinnis“ und „Draußis“
    frei-flott schalten.

    So können zwischen beiden
    die „Mittis“ sich bescheiden.

  • Drinni und Draußi – Wörter aus dem Film „Ein Fall für die Borger“

    Als Drinni werden hierbei kleine Heinzelmännchen bezeichnet die innerhalb eines Hauses ihren Wohnsitz haben und hauptsächlich Gegenstände von den Menschen „borgen“.

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