Goldtstücke – Fingerschnipslaune
von Detlef Guertler“Manchen Leser wird es in Fingerschnipslaune versetzen, zu erfahren, daß gegen eine Gebühr von nur 130 DM vierteljährlich Briefkästen auch in privaten Räumen aufgestellt werden und regelmäßig geleert werden.”
Quelle: Max Goldt: Urin, Heidelbeeren und Marc Almond, in: Ich und mein Staubsauger, Juni 1987
Allgemeine Erläuterungen zum Wie und Warum der Goldtstücke stehen beim ersten seiner Art.
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Nur “Schnipser“ per Fingerchen…?
Und wenn vom Fingerschnipsel kein Funkeln eines Nagels mehr über bleibt; na, da sich ein Briefheld wohl das Händchen an der Briefkastenklappe eingeklemmt, nachdem er dem Goldt-Satzstückchen zu viel Glauben geschenkt hatte.
“Erstes Fingern”: Es ist ein Zeichen froher Behaglichkeit, im Mercedes des Vaters zu lümmeln, ohne Tv-Verpflichtungen dazusitzen, einander ins Augenmerk zu schauen, im Haar zu wühlen und mit den ansonsten überflüssigen Fingerlein in vulvo et ore zu spielen.
Ach, warte doch. Bis die Designer-Goldtstücken ins Laktorat kommen.
Du meinst: Lektorat?
Yeah, danach lecken die bei Rowohlt sich ihre Finger.
Finis digidormium.
Ah, du meisnt: … digitorum…?
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