Wir haben uns hier ja bereits häufiger mit Waschmittelwerbung beschäftigen dürfen, da angesichts der Ähnlichkeit der konkurrierenden Produkte die Schöpfung neuer Wörter eine der wenigen Möglichkeiten ist, sich von den Wettbewerbern abzuheben. Gestern stolperten wir in einem der 17 Werbeblocks bei Stern-TV über ein Spee-Filmchen: Ein Student mit weißem Hemd in der Hand, der stolz behauptete, mit Spee wasche er jetzt mamaweiß.
Mal ganz abgesehen davon, dass mir bei dieser Werbung die Zielgruppe nicht klar ist: Sollten die Studenten von heute so verbiedert sein, dass man sie mit Mamaweiß-Werbung ködern kann? Oder sollen die Mamas damit angesprochen werden? Mir ist außerdem nicht klar, ob es sich um eine bewusste oder eine unbewusste Desavouierung der bisherigen Spee-Kernzielgruppe handelt – des Ossis nämlich. Nach meinen in eineinhalb Jahrzehnten immer wieder gesammelten Ost-Erfahrungen (die seit eineinhalb Quartalen durch massive Sachsen-Erfahrungen angereichert werden), gibt es in Ostdeutschland keine… weiter lesen