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vonDetlef Guertler 07.03.2008

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Eine interessante Frage zu einem Halbsatz („mit einem einzigen Klick vervielfachen und halbieren”) aus Stefan Niggemeiers vorvorgestrigem Blog-Eintrag stellte Markus71 im 9. Kommentar zu eben jenem Eintrag: „Das passt aber nicht. Das Gegenteil von halbieren wäre verdoppeln. Bzw. vervielfachen und äääh ‚deutlich vermindern’ … Was ist das genaue Gegenteil von vervielfachen?“

Offenbar eine noch nie gestellte Frage. Aber keine zwölf Stunden später gab Diuk im 47. Kommentar die Antwort: „verbruchteilen“. Genau. Dankeschön. Hätte man ja auch schon früher drauf kommen können.

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https://blogs.taz.de/wortistik/2008/03/07/verbruchteilen/

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kommentare

  • ich wäre ja jetzt lieber geistreicher oder witziger, aber tatsache ist, dass es bereits ein sehr einfaches wort als gegensatz zu vervielfachen gibt, nämlich „teilen“, je nach gelegenheit mit leicht anderer bedeutung auch „verteilen“ oder „aufteilen“.

    gruß sabine lindai

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