zweinigen

von Detlef Guertler

Von Regine Heidorn beim Twittern gefunden als Übersetzung für “to agree to differ” – wofür es in der Tat bisher keinen deutschen Ausdruck gibt – obwohl doch Deutschland als Mutterland des protagonistischen Konflikts eine lange und glorreiche Tradition der Einigkeit über den Dissens hat.

Die Hintergründe zum Twitterfund fand Regine Heidorn beim Brainblogger, und einen ersten Treffer fürs Zweinigen 1997 bei Vera Birkenbihl (hier auf Seite 5). Womit wir gerne Frau Birkenbihl mit zwölf Jahren Verspätung zur Worterfindung gratulieren.


3 Kommentare zu "zweinigen"

  1. Ich liebe dieses Wort. Man merkt, dass es bisher in unserem Kulturkreis gefehlt hat. ;-)

  2. Das war, werter Herr Breitenbach, wortistischer Rekord für den schnellsten Kommentar. Während mein, schon recht tattriger, Klapparat noch anzeigte, dass er den Eintrag gerade speichert, wartete Ihr Kommentar schon auf Freischaltung. Respekt!

  3. Und die Zweinigung ist dann die Vorstufe für
    - die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen
    - die einverständliche Scheidung
    - das ergebnislose Differenzbereinigungsverfaren
    - die Wiedervereinigung zur trauten Zweisamkeit?

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