24.01.2009 von Detlef Guertler
von A.S. Reyntjes:
Ein Lyriker, ein Luftwaffen-Magor berichtet heute in der SZ:
„Es war auf einem “Beercall” in unserem Offizierscasino des Aufklärungsgeschwaders 52 in Leck. (…)“
Ich habe diesen Text nicht zu Ende gelesen, ich biete ihn wie ein schales Bier an.
(Ich gebe jedem ein virtuelles Bier aus, der mich informiert, ob der Text les- oder trinkbar ist…)
„Beercall“ – das kann ich zwar übersetzen, aber ich brauche einen solchen denglischen Begriffling nicht. Google meldet Treffer auf ungefähr 298 Seiten (für Deutsch und Niederländisch) für Beercall.
Och, ja: Auf für Missfeldt verspricht eine öffentlich finanzierte Kultur-Nummer: „Bei Anruf Literatur: 0431/901-1156“. – Prost!
24.01.2009 von Detlef Guertler
Es braut sich wieder etwas zusammen auf den Finanzmärkten. Nicht das nun fast schon alltägliche Katastrophisieren, sondern etwas GROSSES. Dieses Mal scheint Großbritannien dran zu sein, das bislang aufgrund des wohl klügsten Zentralbankers der Welt, Mervyn King, den Ton bei den Rettungsmaßnahmen angegeben hat. Aber wenn zum Kollaps von Finanz- und Immobilienmärkten auch noch ein Einbruch im Rest der Wirtschaft kommt, wird es für die zwar seit Jahrhunderten krisenerprobten, aber auch seit Jahrzehnten überschuldeten Briten eng: “SERIOUSLY ALARMED” überschreibt Ambrose Evans-Pritchard seinen jüngsten Blog-Eintrag, und lässt gleich mehrfach ihm ansonsten völlig fremde panische Untertöne lesen:
For the first time since this crisis began eighteen months ago, I am seriously worried that British government is losing control.
The danger is blindingly obvious. The $4.4 trillion of foreign liabilities accumulated by UK banks are twice the size of the British economy. UK foreign reserves are virtually nothing at $60.6bn.
England… weiter lesen