homophobphob
von Detlef GuertlerInteressante Frage von Martin Zimny bei Stefan Niggemeier:
“Wenn ich Angst vor Menschen habe, die Angst vor Schwulen haben, was bin ich dann? Homophobphob?”
Auch wenn es derzeit eher wenig Anlass gibt, homophobphob zu sein – allein das Schriftbild dieses Adjektivs ist so großartig, dass es unbedingt hier hergehört.
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das schriftbild mag grossartig sein, aber das es “zur zeit eher wenig Anlass” geben soll, angst vor menschen zu haben die eine liebe zwischen menschen als unnatuerlich oder falsch bezeichenen und diese gar verbieten, beschimpfen, oder mit gewalt bestrafen wollen, scheint mir eine sehr weltfremde aussage zu sein.
wie wärs denn mit einem wort mit weniger schoenem schriftbild wie:
Scheuklappophob oder schoenredophob oder weiterdenkophobophob…
Also wenn schon dann homophobophob. Das o in der Mitte brauchts einfach aus aussprachetechnischen und ästhetischen Gründen.
Es müsste homophobophob heißen
Ja, “homophobophob” ist besser. Hm… Und wie bezeichnet man dann jemanden, der sich vor Menschen fürchtet, die ihrerseits Angst vor Schwulen haben?
Natürlich müsste es homophobenphob heißen, schließlich ist nicht nicht die Eigenschaft einer Person, Angst vor dem Phänomen Homophobie gemeint, es geht vielmehr um die Angst vor Personen die homophob sind.