Supperminister
von Detlef Guertler“Warum wird Westerwelle eigentlich nicht Superminister?” fragt heute die Bild-Zeitung, die offensichtlich selbst auf diese Idee gekommen ist und ein paar Nicht-Politiker gefunden hat, die das auch so sehen. Allein schon, weil sie sehen wollen, dass Westerwelle sich Feinde macht, sich aufreibt, auch mal Nerven lässt und nicht nur kostet.
Genau aus diesem Grund will Westerwelle das natürlich nicht machen. Da kauft er sich lieber noch ein p und wird Supperminister im Auswärtigen Amt – der natürlich viel mehr zu sagen hat als ein Frühstücksdirektor, weil ein Supper viel wichtiger und kalorienreicher ist als ein Breakfast.
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nur dass er dass “p” nicht kaufen kann. das geht ja nur mit vokalen.
Soll Schwestwelle verfrüh- oder verhackstückt werden?
Das kapiert man ja nicht, woher die FDP-Ulknudel auf einmal Wirtschaftswissnaxhften beherrschen soll, außer durch Gequatsche von “Steuern wie Hosen runter”!
Er hat die juristischen Staatsexamina beendet, und 1994 erfolgte seine Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. jur.) an der Fern-Universität in Hagen, mit einer Dissertation zum Thema “Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen”.
Als TB: “Das Parteienrecht und die politischen Jugendorganisationen” von Guido Westerwelle von Nomos (Taschenbuch. 1994).
Da druckst BILDchen:
Jürgen Falter, Politikwissenschaftler: „Steuersenkungen waren die Kernforderung der FDP im Wahlkampf. Die hat Westerwelle in jeder Rede versprochen. Jetzt muss er mit seiner ganzen Autorität dafür kämpfen – am besten als Superminister!“
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Steuersuppe! Satt super!