Regengegner
von Detlef Guertler“Wenn ich ein Staat wäre, wäre dieses Lied meine Nationalhymne”, sagt meine Frau, nachdem sie vergangene Nacht den Auftritt von Bodo Wartke in irgendeinem Dritten Programm gesehen hatte. Staat muss ja nicht gleich sein – aber als Hymne für die Internationale der Regengegner wäre der Song wirklich gut geeignet:
Deswegen bin ich
gegen den Regen.
Der Regen hört nicht auf mich aufzuregen.
Bei Regen werd’ ich tierisch depressiv.
Immerzu und immer wieder
schlägt der Niederschlag mich nieder.
Deswegen find’ ich Regen mega negativ.
Diese Gegenregenbewegung wäre bestimmt auch die richtige Organisation, um endlich der Forderung nach Verlegung Deutschlands nach Mali Nachdruck zu verleihen.
Kommentar schreiben
Ich entschuldige mich gleich mal im voraus, da ich eine off topic- Frage stellen werde.
Sie wohnen im Marbella?
Das Marbella des Jesús Gils mit einer Policía Local, die zu einem beträchtlichen Teil aus ehemaligen Fremdenlegionären bestand?
Verwechsel ich etwas? ich hoffe nicht. Stimmen die Geschichten zumindest teilweise?
Schade, dass sie einen Wortistik-Blog betreiben. Vielleicht wäre die Wortschöpfung “Gilisieren” oder “mir fällt leider nichts ein” eine Begründung, um ein wenig über Marbella zu schreiben.
Leben in Marbella tatsächlich soviele Prominente wie z.b. Connery oder die Verwandte des eisernen Kanzlers?
@Boifa:
Marbella (es gibt nur dieses eine) kommt bisher immerhin in mehr als 20 Beiträgen in diesem Blog vor. Einfach mal nachlesen.
Und was die Prominenz in Marbella angeht: Das ist lang her. Heute muss ich bedauernd feststellen, dass sogar ich schon prominenzmäßig ziemlich weit vorne liege.
Berufskiller, Geldwäscher und Betrüger jeglicher Nationalität gibt es natürlich in Marbella immer noch reichlich.
Variatio delectat:
Am Tag als der Regengegener kam, langersehnt, heißerfleht,
auf die glühenden Felder, auf die durstigen Wälder,
am Tag als der Regen kam, langersehnt, heißerfleht,
da erblühten die Bäume, da erwachten die Träume (…)
Dalida (1933 – 1987), eine attraktiv-häutige, kultige, urprünglich ägyptische Sängerin,deren klangliche Nachtropfungen wohl noch anhalten in der Erinnerung, sang – früh-erotisch im Jahre 1959, von Deutschen gerne gehört – ihre Regensehnsucht, aber nicht tiefgründelnd; sie vibrierte ganzkörperlich metaphorisch-liebesglühend ihr stimmlippiges und ganz-brünstiges Anliegen, mit goldenen Schallplatten des gerührten Spießertums belegt; aber n i c h t klimatisch bewegt…
http://de.wikipedia.org/wiki/Dalida