Schöner als Helmut Schümann im heutigen Tagesspiegel könnte ich die geniale Wortschöpfung von SPD-Chef Gabriel über die Westerwelle-Gang auch nicht loben:
Das Wort ist neu, zusammengesetzt aus zwei seit langem bekannten Wörtern. Wörter, die von extremst entferntesten Polen herkommen, und die sich doch so wundervoll ineinanderfügen, dass man diesem Wort eine große Karriere wünscht: Lumpenelite! Hier die Lumpen, nicht der Lumpen, weil es nicht um eine Elite geht, die in löchrigen Fetzen von Versace einherschreitet. Sondern die Lumpen, Plural vom Lump, dem Tunichtgut und Taugenichts, eigentlich auch dem Habenichts, aber weil wir uns FDP-nah und in der FDP nahe stehenden Kreisen bewegen, sind nur Habeviels zu finden.
Aus gegebenem Anlass kann es zudem nicht schaden, sich wieder in Erinnerung zu rufen, was die heutige Vorgesetzte von Guido Westerwelle, Angela Merkel im Jahr 2002 in einem der vielen Nachpisaschock-Bücher über die Anforderungen an Elite geschrieben hatte (habe das Buch… weiter lesen