Toolistan

Ein Vorschlag von Wortistik-Leser Mario Kluge:
„Ich finde das Wort Toolistan beschreibt ideal eine verworrene IT-Anwendung und die Gefühle der Nutzer: unübersichtlich, weitgehend hoffnungslos – und wenn man einen Fehler macht, ist man verloren.“
Gerade in Konzern-Netzwerken soll es immer wieder vorkommen, dass man sich Lost in Toolistan fühlt: „Ein neues oder verbessertes Tool klingt nach harmlosem Werkzeug, das auch beidseitige Linkshänder bedienen
können. Wenn da nicht die Erfahrung wäre. Die Erinnerung an nicht hochgeladene Dokumente. An hilflose Versuche, neue Orte einzugeben. An die Ungewissheit, ob das Tool noch seiner Werktätigkeit nachgeht oder sich der PC schon ins Koma begeben hat.“
Natürlich legen wir hier ausdrücklich Wert auf die Feststellung, dass solche Dinge niemals in den Netzwerken jenes Unternehmens vorkommen, für das unser Leser tätig ist. Weshalb es natürlich auch völlig sinnlos wäre, den Namen des Unternehmens zu nennen.

1 Kommentar

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  1. Analog zum „Änikey“ des D.A.U. (dümmster anzunehmender User, Härtefäll im IT-Servicedesk, das sind die Leute, die bei der Aufforderung, „press any key to continue“ fragen, wo diese Taste ist) sollten wir vielleicht zuerst die „Anycompany“ einführen. Und ja, diese Firma gibt es, überall auf der Welt! Und in ebendieser Firma fehlt was, nämlich, dass das verdammte Ding vor meiner Nase eigentlich wissen muss, was ich eigentlich von ihm will und mir nicht immer wieder sagt, dass es das, was ich tippe vollkommen anders versteht als ich. Wann kommt endlich das do-what-I-mean-Interface (mit optional getrennt lizensiertem Telepathie-Modul) für diese verdammte Sch**ßkiste!?!?!