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vonDetlef Guertler 08.10.2010

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Wir haben der fantastischen Meike Winnemuth hier schon mehrfach das Erstgeburtsrecht an Neuwörtern zugestanden. Aber jene Wortschöpfung, die ihr Günther Jauch heute bei „Wer wird Millionär?“ zuschrieb, ist echt nicht von ihr: Die Klempnerspalte als Begriff für unerwünschte Hinterteilseinblicke bei Männern hat Meike zwar im SZ-Magazin am 16. August verwendet, aber ganz und gar nicht erfunden. Denn schon vor mehr als fünf Jahren wurde dieser Begriff von einem gewissen Krischan so beschrieben:

Die sogenannte Klempnerspalte. Entsteht dann, wenn besagter schwerer Werkzeuggürtel die Hose über dem breiten Gesäß nicht mehr hält und dann tiefe Einblicke in die Gesäßspalte beim Bücken (des Handwerkers) zulässt. In Kombination mit einem entsprechend ausgestatteten Bauch sieht das sehr unschön aus, ist aber arbeitsvertraglich wohl als Muss-Bestimmung fixiert.

So etwas weiss Herr Jauch natürlich nicht. Aber dafür wusste Meike bislang alles. Also weiter Daumen drücken am Montag!

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