Gesichtsbuch

„Gesichtsbuch“ sei Jugendjargon für „Facebook“, sagt Carmen Miosga gerade in den ARD-Tagesthemen. Nun bin ich zwar kein Jugendlicher mehr, aber vereinzelt bis häufig habe ich mit solchen zu tun. Und „Gesichtsbuch“ hat nun echt noch nie einer von denen gesagt.

Kenne ich die falschen Jugendlichen? Oder hat Carmen Miosga einfach nur Blödsinn erzählt, wie es Journalisten gerne tun, wenn sie versuchen, auf jugendlich zu machen?

Kommentare (17)

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  2. achso… ich bin jugendliche 44 😀

  3. ich sage nur Gesichtsbuch……. da ich versuche, jedem Anglezismus und/oder Denglisch aus dem Wege zu gehen….. 😛

  4. Das ist kein Jugendslang, sondern einfach nur die deutsche Übersetzung welche oftmals auch abwertend für Facebook benutzt wird.

  5. Typisch Jugend – schrecklich, kann ich da nur sagen.

  6. Gerade erhielt ich in einem Netzwerk eine Nachricht von einem Freund, der mir mitteilte, dass er nicht mehr so oft in diesem Netzwerk ist aber er sei nun auch beim „Gesichtsbuch“. Damit war er bereits der Zweite der mir etwas vom „Gesichtsbuch“ schrieb… ICH – eine Jugendliche 24-Jährige – musste gerade „Gesichtsbuch“ googeln, weil ich dachte, das wäre schon wieder ein neues Netzwerk. **peinlich**

    Aber da ich bis jetzt versuche Facebook fern zu bleiben, bin ich da wohl nicht so „inside“. 😉

  7. @Pascal: Und wer sagt sowas – Jugendliche oder auf jugendlich machende Ältliche? Jungs, die cool sein wollen? Oder Jungs, die cool sind?

  8. Kein Blödsinn. Hab das auch schon mehrfach gehört.

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  10. vielleicht hat sie auch nur einen tweet (http://twitter.com/#!/diktator/status/25988876279484416) falsch interpretiert:

  11. Gesichtsbuch wird von denen verwendet, welche der englischen Sprache mächtig sind und somit wissen, dass dies die einzig richtige Übersetzung ist. Im Gegenzug habe ich von völlig unfähigen Jugendlichen auch schon „Fehsbuck“ gehört, in ganz harten Fällen sogar „Fehbuck“. Aber ein Profil haben fast alle auf Facebook. Wobei ich mich immer frage: „Wie sind die da hingekommen?“, wenn sie schon mit einfachsten Recherchen (über Google) nicht klarkommen…Schöne neue Welt

  12. Lese ich ziemlich oft. Allerdings nicht von Jugendlichen. Wobei – jugendlich ist man ja bis zur Rente, mindestens …

  13. als 21-jähriger kann ich bestätigen, das auch ich mich über den begriff gewudert habe und ihn noch nie gehört habe. es ist auch für mein verständniss eher ungewöhnlich das gerade jugendliche englische eigennamen verdeutschen. hab ihn auf jeden fall noch nie gehört

  14. Carmen Miosga hat einfach nur Blödsinn erzählt, wie es Journalisten gerne tun, wenn sie versuchen, auf jugendlich zu machen.

  15. Das „Gesichtsbuch“ war doch nicht etwa neu?

    Aber dazu passt vielleicht der „Treppenliftwitz“, den Kommentator „Frank“ am 14. Januar hier benutzt hat:
    http://www.prisma.de/kommentare.html?parentid=_2011_02_kommentar