“Nuclear safety and journalistic meltdown – I wish we could build containments for both” twittert Josef Oehmen, Ingenieur für Risikomanagement am berühmten MIT in Boston und seit gestern einer der weltweit meistgelesenen Experten für Reaktorsicherheit. Weil ein Verwandter von ihm, ein in Japan lebender Englischlehrer aus Australien, die Mail online stellte, die Oehmen anderen Verwandten nach Australien geschickt hatte, die sich wie so viele andere Menschen weltweit wegen der AKWs von Fukushima Sorgen machen. Oehmens Antwort, kurz gefasst: Macht euch keine Sorgen, die Auswirkungen dieses Unfalls sind und bleiben begrenzt, die japanischen Kraftwerksingenieure haben ordentlich gearbeitet und die Techniker, die jetzt vor Ort in Fukushima arbeiten, arbeiten geradezu wie aus dem Lehrbuch, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Eine Auffassung, die, ebenfalls kurz gefasst, von vielen Ingenieuren, aber nur von wenigen Journalisten geteilt wird.
Gestern war Oehmens Text die wohl meistgetweetete… weiter lesen