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vonDetlef Guertler 06.10.2011

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Die ganze Welt wartete auf das iPhone 5. Und bekam statt dessen das iPhone 4S. Ein paar Dutzend Stunden lang nahm eben diese ganze Welt an, dass Apple meinte, das neue Gerät sei nicht so viel besser als der Vorgänger, dass man dafür eine neue Nummer ausgeben könne. Was natürlich Quatsch ist – immerhin kann man jetzt mit seinem iPhone reden, das wäre allemal eine „5“ wert gewesen.

Jetzt wird mir klar, was der so sperrig klingende Name bedeuten soll: eine Verbeugung vor Steve Jobs. 4S = Four S = For Steve. Dem kann ich mich heute nur anschliessen.

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http://blogs.taz.de/wortistik/2011/10/06/4s/

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kommentare

  • Harald Schmidt (in seiner Quatschsendung am 5. 10. 2011: „Das neue iPhone S4: reagiert auf Sprachbefehle. Ein Gerät, das auf Sprachbefehle reagiert – früher sagte man dazu: Mutti!“

    Und, selbigen Ortes:

    „Die Fans sind vom neuen iPhone zum Teil enttäuscht, sie hatten mehr erwartet, viele fühlen sich regelrecht ver-äppelt. „

  • Wir lasen in der Nachkriegskriegskindheit an jedem Karren und jedem Fahrzeug die PS Angaben:
    4 PS müsste ein HOLDER (ein Einachsschlepperchen) gewesen sein, eben mit 4 Pferdestärken (oder nach beobachtbarer Handhabung) e i n e r Mannstärke).
    Ein ganz altes Bild habe ich nicht gefunden:

    http://www.zugtier.info/wp-content/uploads/2010/10/holder-ed-t1.jpg

    4SS:
    Heute mag es in der iWORLD – je nach Erlösungs- oder Verlustgefühlsausdruckswillen – Four St. Steve heißen.

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