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vonDetlef Guertler 10.04.2012

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Da hätt ich ja wirklich auch gleich drauf kommen können, als ich hier vor drei Tagen über die Minimaldemokratie schrieb, die Paul Nolte hier in der taz ad acta legen wollte. Denn, logisch, wenn die nicht mehr zeitgemäß ist, sollte man es mal mit dem inhaltlichen und wörtlichen Gegenteil versuchen: der Maximaldemokratie eben.

Sorry, es hat dann doch diese paar Tage gebraucht, aber jetzt hat es die Maximaldemokratie in meine Lobrede auf die Piratenpartei in der aktuellen „Welt“ geschafft:

Bekommt die Piratenpartei ihre Grabenkämpfe in den Griff, hat sie gute Chancen, die erste genuin europäische Partei zu werden und einer Maximaldemokratie in Europa den Weg zu bereiten.

Mehr muss hier glaube ich nicht verraten werden. Nur eins noch: So gerne ich für mich den Ruhm geltend machen würde, den Begriff Maximaldemokratie geprägt zu haben – er ist nicht von mir. Ich habe doch tatsächlich den ganzen Kommentar über die Perspektive der Piraten und ihr Gegenmodell zur Minimaldemokratie geschrieben, ohne dass ich dabei auf das Wort Maximaldemokratie gekommen wäre. Das ist glücklicherweise die Welt-Debattenchefin Andrea Seibel eingefallen – vielen Dank dafür.

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