stärkeln

“Apple stärkelt”, meint Peter Glaser heute. Nachdem gestern im Vorfeld der Quartalszahlen ganze Horden von Analy- und Journalisten über ein mögliches Schwächeln des Apple-Konzerns geunkt hatten, nur um dann wortreich zurückzurudern, ist das Verb “stärkeln” ein dezenter, geradezu österreichischer Kommentar zur Apple umgebenden Bubble-Manie.

Und es ist wohl auch eine ebenso dezente Distanzierung von der hier beschriebenen Stärke. Denn natürlich kann hier irgendwas nicht stimmen, oder zumindest nicht mehr lange gut gehen, und zwar sowohl bezogen auf den Aktienkurs als auch auf die Gewinnsituation des Unternehmens. Wer jetzt (wie Henry Blodget) mit Bullen-Metaphern den Apple-Höhenflug beschreibt, muss sich möglicherweise in Kürze mit dem Vorwurf auseinandersetzen, in unverantwortlicher Weise die Aktie in wahnwitzige Höhen getrieben zu haben. Dann doch lieber stärkeln.

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