groebelhaft

Nein, ich habe keine Ahnung, was sich Stefan Niggemeier gedacht hat, als er dem Sprachnörgler und Wutökonom Walter Krämer einen “groebelhaften Aufstieg in den Medien” bescheinigte. Eine Mischung aus grob und fabelhaft? Ein deutschdeutsch klingen sollendes Neuwort? Ein schlichter Schreibfehler? Oder vielleicht gar ein bewusst eingebautes Neuwort, um mir die Möglichkeit zu geben, unter diesem Vorwand auf Niggemeiers neuerliche Abrechnung mit Krämer zu verlinken?

Ach, egal: Hauptsache eine neuerliche Abrechnung mit Krämer, der sich in diesem Jahr vom etwas sonderlichen Faktenverdreher zum gefährlichen Populisten transformte. Könnten nicht vielleicht mal ein paar der Plagiatsjäger damit anfangen, nicht immer nur unwissenschaftliches Verhalten BEI einer Doktorarbeit zu entdecken, sondern sich auch mal mit unwissenschaftlichem Verhalten NACH einer Lehrstuhlberufung beschäftigen?

Kommentare (3)

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  1. Ja, so war’s, Klaus. Ich habe einen Moment überlegt, ob ich mir ein schlechtes Gewissen daraus machen muss, dass ich ohne Verlinkung nicht von alleine die Assoziation zu einem vier Jahre alten Artikels Niggemeiers aus der FAS hergestellt habe.
    Habe dann aber beschlossen, es bleiben zu lassen.

  2. Ich vermute mal, der Stefan Niggemeier hatte den Jo Groebel im Hinterkopf, der mit seinen eher schlichten und – - öhem! – ‘wissenschaftsdevianten’ Thesen als ubiquitärer Medien-Hansdampf bis zum Berater der Unesco emporgeschossen war.