Neuwörter können Karrieren retten, wie wir soeben vom Mutterblatt erfahren haben. Nämlich das Wort Candystorm die Karriere von Grünen-Chefin Claudia Roth:
Und die Gedemütigte bedankte sich artig. Sie freut sich über die Wortneuschöpfung #candystorm, twittert sie – die hätte sie sogar ermutigt, weiterzumachen, für den Vorsitz der Grünen erneut zu kandidieren. Toll.
Das stimmt zwar nicht ganz: Claudia Roth twittert nicht selbst, sie lässt twittern. Aber wenn einem neuen Wort und einem (relativ) neuen Medium eine solche Ehre widerfährt, sollten wir uns doch ganz wertneutral und linguistisch über diesen Beweis für die Dynamik der deutschen Sprache freuen.
(Und einen berufeneren Linguisten, nämlich den Jung-Piraten und Flauschstorm-Erfinder Anatol Stefanowitsch darum bitten, uns wegweisende Gedanken zu einer Parteipolitisierung der Sprache zu spenden: Wo kommen wir denn da hin, wenn die Grünen sich zu grün sind, um einen Flauschstorm anzuzetteln und statt dessen lieber ein… weiter lesen