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	<title>Wortistik</title>
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	<description>Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Wahre, gute, schöne Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Und wer findet die Worte, die uns noch fehlen? Wer, wenn nicht wir? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.</description>
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		<title>Greiseweltmeister</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->In Japan leben prozentual gesehen mehr Hundertj&#228;hrige als irgendwo sonst. 18 von 100 000 Einwohnern erreichen im Land der aufgehenden Sonne das biblische Alter, auf der Inselgruppe Okinawa sind es sogar 45. Ein Dorado f&#252;r Altersforscher, die hier ihre wichtigsten Kronzeugen ausgemacht haben, eine Art Methusalem-Komplott zum erhofften Wohl der gesamten Menschheit. Herz-Kreislauf- Erkrankungen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p><em>In Japan leben prozentual gesehen mehr Hundertj&#228;hrige als irgendwo sonst. 18 von 100 000 Einwohnern erreichen im Land der aufgehenden Sonne das biblische Alter, auf der Inselgruppe Okinawa sind es sogar 45. Ein Dorado f&#252;r Altersforscher, die hier ihre wichtigsten Kronzeugen ausgemacht haben, eine Art Methusalem-Komplott zum erhofften Wohl der gesamten Menschheit. Herz-Kreislauf- Erkrankungen sind hier unbekannt. Auch von Diabetes oder Demenz haben die Greiseweltmeister noch nie etwas geh&#246;rt.<br />
An den Genen liegt es nicht. Bei Auswanderern aus Okinawa, etwa in Brasilien, die ihre traditionelle Lebensf&#252;hrung aufgegeben haben, ist die Lebenserwartung auf das dortige Niveau von durchschnittlich 54,3 Jahren gesunken. Und selbst im amerikanisierten S&#252;den der Insel hat der neumodische Ern&#228;hrungsstil mit Hamburgern und Pommes die j&#252;ngere Generation zur dicksten in ganz Japan gemacht – mit allen Risiken f&#252;r ein leidvolles Altern.<br />
Fragt man die Bewohner selbst, so lautet die Antwort: Pass auf, was du jeden Tag in deinen K&#246;rper eindringen l&#228;sst.</em></p>
<p>Aus: <a href="http://www.amazon.de/Wirtschaftsatlas-Deutschland-Detlef-G%C3%BCrtler/dp/3871346322/ref=pd_rhf_p_t_1" target="_blank">Wirtschaftsatlas Deutschland</a>, meinem soeben bei <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Detlef_Guertler_Wirtschaftsatlas_Deutschland.04032010.2703967.html" target="_blank">Rowohlt Berlin</a> erschienenen neuen Buch – der erste Wirtschaftsatlas f&#252;r Deutschland <a href="http://209.85.229.132/search?q=cache:vkI1vsC8I2sJ:cgi.ebay.de/WIRTSCHAFTS-ATLAS---1938---Deutsches-Reich---Velhagen_W0QQitemZ170436728871QQcmdZViewItemQQimsxZ20100125%3FIMSfp%3DTL100125152007r15089+wirtschaftsatlas+deutschland+1938&amp;cd=1&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;client=firefox-a" target="_blank">seit 1938</a>.</p>
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		<title>Finanzsicherheitsdienst</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 22:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankbank]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Gut, dass Wolfgang Sch&#228;uble jetzt mal Butter bei die Fisch gegeben und in der Financial Times Deutschland erkl&#228;rt hat, wie er sich das mit dem Europ&#228;ischen W&#228;hrungsfonds vorstellt. Unter anderem:
Ein Staat, der seine Finanzen nicht im Griff hat, darf nicht &#252;ber die Finanzen anderer Euro-Mitgliedsstaaten mitentscheiden. Wenn sich ein Euro-Mitgliedsstaat letztlich nicht imstande sehen sollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Gut, dass Wolfgang Sch&#228;uble jetzt mal Butter bei die Fisch gegeben und in der Financial Times Deutschland <a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:gastbeitrag-in-der-ftd-schaeuble-droht-sparverweigerern-mit-ausschluss-aus-der-eurozone/50087381.html" target="_blank">erkl&#228;rt</a> hat, wie er sich das mit dem Europ&#228;ischen W&#228;hrungsfonds vorstellt. Unter anderem:</p>
<p><em>Ein Staat, der seine Finanzen nicht im Griff hat, darf nicht &#252;ber die Finanzen anderer Euro-Mitgliedsstaaten mitentscheiden. Wenn sich ein Euro-Mitgliedsstaat letztlich nicht imstande sehen sollte, die Wettbewerbsf&#228;higkeit seiner Wirtschaft wiederherzustellen und die &#246;ffentlichen Haushalte zu sanieren, sollte er als Ultima Ratio auch aus der W&#228;hrungsunion ausscheiden. &#8230; Um uns vor Manipulationen staatlicher Statistiken besser zu sch&#252;tzen, bef&#252;rworte ich im Falle eines begr&#252;ndeten Verdachts ein direktes Zugriffs- und Kontrollrecht der EU-Statistikbeh&#246;rde Eurostat auf alle &#246;ffentlichen Konten.</em></p>
<p>Wir in Deutschland kennen ja schon l&#228;nger den sehr verkniffenen Sch&#228;uble-Tonfall. Wir wissen, dass er mit seinen Verzichtspredigten nicht nur die Europ&#228;er im Allgemeinen qu&#228;lt, sondern auch die Deutschen im Besonderen. Im Ausland weckt das durchaus andere Assoziationen. So meldete sich in den Kommentaren zur <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/2a205b88-2d41-11df-9c5b-00144feabdc0.html" target="_blank">englischen Version</a> des Sch&#228;uble-Textes ein offenbar darob deutlich missgelaunter &#8220;gkama23&#8243; zu <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/2a205b88-2d41-11df-9c5b-00144feabdc0.html#comment-992110" target="_blank">Wort</a>:</p>
<p><em>Well, if members running deficits must succumb to the inquisition of the new FSD ( Finanz Sicherheits Dienst?) , countries running destabilizing surpluses should not be subject to sanctions too? Should we not look into German finances, when Germany runs a very restrictive policy on wages for more than a decade depriving the rest of Europe of a Demand Engine which could increase growth all around?</em></p>
<p>Zack! Nazikeule (oder doch Stasikeule?) aus dem Sack! Und damit gleich dem gr&#246;ssten Gleichgewichtsst&#246;rer in der Eurozone eins auf die Zw&#246;lf gegeben &#8211; den Deutschen n&#228;mlich. Die, also wir, sind seit der Euro-Einf&#252;hrung v&#246;llig aus dem Ruder gelaufen: W&#228;hrend alle anderen L&#228;nder sich des neuen Euro-Lebens freuten, hat Deutschland jedes Jahr den G&#252;rtel ein weiteres Loch enger geschnallt. Und damit so viel an Wettbewerbsf&#228;higkeit gewonnen, dass der Rest der Eurozone aussichtslos zur&#252;ckfiel.</p>
<p>Sprachlich etwas gesetzter als gkama23, aber inhaltlich nicht weniger deutlich <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/d23c785e-2bb3-11df-a5c7-00144feabdc0.html" target="_blank">formuliert</a> hat das zwei Tage zuvor ebenfalls in der Financial Times deren so ziemlich kl&#252;gster Kommentator Martin Wolf:</p>
<p><em>Germany can be Germany – an economy with fiscal discipline, feeble domestic demand and a huge export surplus – only because others are not. Its current economic model violates the universalisability principle of Germany’s greatest philosopher, Immanuel Kant.</em></p>
<p>Wenn wir uns makro&#246;konomisch an Kants <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ" target="_blank">Kategorischen Imperativ</a> halten w&#252;rden, w&#228;re es v&#246;llig abstrus, derart mit der Diktatorenkeule auf Vorschl&#228;ge einzudreschen, die auf unser Vorgehen aufbauen. Da wir uns nicht daran halten, d&#252;rfen wir uns nicht wundern, wenn wir so heftig anpolemisiert werden.</p>
<p>Besser w&#228;re es nat&#252;rlich, wir w&#252;rden uns so &#228;ndern, dass unser Vorgehen jederzeit ein allgemeines Gesetz werden k&#246;nnte. Bei Sch&#228;uble pers&#246;nlich habe ich da nur noch wenig Hoffnung &#8211; aber Deutschland besteht ja hoffentlich nicht nur aus Sch&#228;ubles.</p>
<p>Es w&#228;re nicht nur im europ&#228;ischen, sondern letztlich auch im deutschen Interesse. Wie der Wortist hier bereits vor einigen Wochen <a href="http://blogs.taz.de/wortistik/2010/02/17/eurosolidaritaet/" target="_blank">erl&#228;uterte</a>:</p>
<p><em>Im Interesse der deutschen Volkswirtschaft war es, Anfang des Nuller-Jahrzehnts still zu halten und mit Reallohn-Senkungen Produktivit&#228;t zu steigern und Lohnst&#252;ckkosten zu senken. Im Interesse der europ&#228;ischen Volkswirtschaft ist es hingegen jetzt, genau den umgekehrten Weg zu gehen.</em></p>
<p>Aber FT-Kolumnist Martin Wolf sagt es wesentlich philosophischer:</p>
<p><em>Germany must become less German if the eurozone is to become more so.</em></p>
<p>(Hat tip an <a href="http://www.facebook.com/search/?q=Adie+Pratt&amp;init=quick#!/profile.php?id=513812265&amp;ref=ss" target="_blank">Adie Pratt</a>)<em><br />
</em></p>
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		<title>Verlierertreppchen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Der «Failing State Index» ist ein Ma&#223; für Staatsversagen, das von der Organisation «Fund for Peace» ermittelt wird. Zw&#246;lf Kriterien werden bewertet, von der Verfolgung ethnischer Minderheiten über die Willkür der Sicherheitsorgane und &#246;konomisches Chaos bis zur Missachtung der Menschenrechte und der Unf&#228;higkeit der Bürokratie. Das Ergebnis: Sieben der zehn katastrophalsten Regierungen der Welt gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p><em>Der «Failing State Index» ist ein Ma&#223; für Staatsversagen, das von der Organisation «Fund for Peace» ermittelt wird. Zw&#246;lf Kriterien werden bewertet, von der Verfolgung ethnischer Minderheiten über die Willkür der Sicherheitsorgane und &#246;konomisches Chaos bis zur Missachtung der Menschenrechte und der Unf&#228;higkeit der Bürokratie. Das Ergebnis: Sieben der zehn katastrophalsten Regierungen der Welt gibt es in Afrika, das Verlierertreppchen ist mit Somalia, Zimbabwe und Sudan rein afrikanisch besetzt. Immerhin: Mosambik liegt mit Platz 72 schon fast im Mittelfeld, sogar einen Platz besser als Russland.</em></p>
<p>Aus: <a href="http://www.amazon.de/Wirtschaftsatlas-Deutschland-Detlef-G%C3%BCrtler/dp/3871346322/ref=pd_rhf_p_t_1" target="_blank">Wirtschaftsatlas Deutschland</a>, meinem soeben bei <a href="http://www.rowohlt.de/buch/Detlef_Guertler_Wirtschaftsatlas_Deutschland.04032010.2703967.html" target="_blank">Rowohlt Berlin</a> erschienenen neuen Buch – der erste Wirtschaftsatlas f&#252;r Deutschland <a href="http://209.85.229.132/search?q=cache:vkI1vsC8I2sJ:cgi.ebay.de/WIRTSCHAFTS-ATLAS---1938---Deutsches-Reich---Velhagen_W0QQitemZ170436728871QQcmdZViewItemQQimsxZ20100125%3FIMSfp%3DTL100125152007r15089+wirtschaftsatlas+deutschland+1938&amp;cd=1&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;client=firefox-a" target="_blank">seit 1938</a>.</p>
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		<title>Investitionskater</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankbank]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Wer zu viel s&#228;uft, bekommt einen Kater. Und wer zu viel investiert? Einen Investitionskater, meint heute die FTD in meiner Lieblingsrubrik. China sei von einem heftigen Investitionskater bedroht, die Politik des billigen Geldes k&#246;nne h&#228;sslich zur&#252;ckschlagen und das Reich der Mitte zu einem weltwirtschaftlichen Wackelkandidaten machen. Als ob wir davon nicht schon genug h&#228;tten.
W&#228;hrend es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Wer zu viel s&#228;uft, bekommt einen Kater. Und wer zu viel investiert? Einen Investitionskater, <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-china-und-sonstige-wackelkandidaten/50086814.html" target="_blank">meint</a> heute die FTD in meiner Lieblingsrubrik. China sei von einem heftigen Investitionskater bedroht, die Politik des billigen Geldes k&#246;nne h&#228;sslich zur&#252;ckschlagen und das Reich der Mitte zu einem weltwirtschaftlichen Wackelkandidaten machen. Als ob wir davon nicht schon genug h&#228;tten.</p>
<p>W&#228;hrend es beim Alkohol eine direkte Korrelation zwischen dem Vorher, n&#228;mlich dem Rausch, und dem Nachher, n&#228;mlich dem Kater, gibt, scheint diese bei Investitionen bislang nicht gesehen zu werden. Denn es gibt zwar mehr als 1000 Google-Treffer f&#252;r &#8220;Investitionsrausch&#8221;, aber bis zu jenem FTD-Text gab es keinen einzigen f&#252;r Investitionskater. Wenn ich ein paar wortistische oder &#246;konomische Seminararbeitsthemen zu vergeben h&#228;tte, w&#252;rde ich gerne einen Studenten darauf ansetzen, bei all jenen Entwicklungen, denen in der Vergangenheit das Etikett &#8220;Investitionsrausch&#8221; angeh&#228;ngt wurde, nachzupr&#252;fen, ob sich danach ein Investitionskater einstellte. Das Verh&#228;ltnis w&#252;rde garantiert besser als 1000:1 ausfallen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>W&#228;hrungsregime</title>
		<link>http://blogs.taz.de/wortistik/2010/03/08/waehrungsregime/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krankbank]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->In makro&#246;konomischen Fachkreisen ist dieses Wort geradezu unschuldig-neutral: Ein W&#228;hrungsregime so steht es in einem Finanzlexikon, &#8220;ist grunds&#228;tzlich ein bestimmtes Regelwerk, welches durchaus  internationale Kooperation umfassen kann, jedoch auf nationaler Ebene zu verstehen ist. Diese Regeln beziehen sich insbesondere auf die Art und Weise, wie der Wechselkurs einer W&#228;hrung im Verh&#228;ltnis zu den ausl&#228;ndischen W&#228;hrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>In makro&#246;konomischen Fachkreisen ist dieses Wort geradezu unschuldig-neutral: Ein W&#228;hrungsregime so <a href="http://www.lexikon-finanzpolitik.de/lexikon/w/waehrungsregime/" target="_blank">steht</a> es in einem Finanzlexikon, &#8220;ist grunds&#228;tzlich ein bestimmtes Regelwerk, welches durchaus  internationale Kooperation umfassen kann, jedoch auf nationaler Ebene zu verstehen ist. Diese Regeln beziehen sich insbesondere auf die Art und Weise, wie der Wechselkurs einer W&#228;hrung im Verh&#228;ltnis zu den ausl&#228;ndischen W&#228;hrungen bestimmt wird.&#8221; So gesehen hat die Eurozone schon ein W&#228;hrungsregime, seit es sie gibt.</p>
<p>Sobald man aber aus dem makro&#246;konomischen Fachkreis auf die politische B&#252;hne tritt, verliert der Begriff sofort seine Unschuld. Dort bezeichnet man mit Regime n&#228;mlich kein Regelwerk, sondern eine, meist h&#228;ssliche, Herrschaftsform. In einem Milit&#228;rregime herrscht das Milit&#228;r, in einem Terrorregime herrscht der Terror, folglich herrscht in einem W&#228;hrungsregime &#8211; die W&#228;hrung.</p>
<p>Den Verdacht hegen ja einige S&#252;dl&#228;nder bez&#252;glich der Eurozone schon l&#228;nger, obwohl faktisch bislang sowohl die EU-Kommission als auch die EZB ziemlich zahnlos agiert haben. Wolfgang Sch&#228;ubles Vorschlag f&#252;r einen Europ&#228;ischen W&#228;hrungsfonds (von dem ja <a href="http://blogs.taz.de/wortistik/2009/01/24/ewf/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Detlef-Guertler/article6061370/Krisenhelfer-in-der-Krise.html" target="_blank">dort</a> schon mal die <a href="http://www.eurointelligence.com/article.581+M558039f9af3.0.html" target="_blank">Schreibe</a> war) k&#246;nnte genau ein solches W&#228;hrungsregime begr&#252;nden.</p>
<p>Dabei gibt es mindestens f&#252;nf Haken:</p>
<p>1. Die EU hat bisher dar&#252;ber funktioniert, dass in Br&#252;ssel zwar Vorgaben gemacht wurden, an die sich die nationalen Regierungen halten mussten, dass ansonsten aber die politische Verantwortung und Souver&#228;nit&#228;t der Mitgliedsstaaten erhalten blieb. Soll das nur wegen einer W&#228;hrungskrise gekippt werden?</p>
<p>2. F&#252;r den Euro hungern? Oder gar sterben?</p>
<p>3. Der IWF kann bei Strukturanpassungsprogrammen fast unbegrenzt h&#228;sslich agieren &#8211; er ist ja danach wieder weg. Die Akteure eines EWF hingegen sind ja auch danach noch da, einmal geschaffenes b&#246;ses Blut bleibt damit im Kreislauf.</p>
<p>4. Der IWF kann bei Strukturanpassungsprogrammen fast unbegrenzt pragmatisch agieren &#8211; er schafft ja keine Pr&#228;zedenzf&#228;lle. Alles was ein EWF hingegen Griechenland zugestehen w&#252;rde, k&#246;nnte der n&#228;chste Kandidat, ob Spanien, Irland oder Portugal, genauso f&#252;r sich fordern.</p>
<p>5. Ein EWF st&#252;nde dauerhaft auf verlorenem Posten, solange er nicht den gr&#246;&#223;ten Gleichgewichtsverletzer in der Eurozone in seine Schranken weisen kann. Der hei&#223;t aber nicht Griechenland und nicht Spanien, sondern Deutschland. Die Deutschen haben sich durch Spar- und Schlotterprogramme eine so gewaltige Verbesserung ihrer Wettbewerbsf&#228;higkeit erwirtschaftet, dass die S&#252;dis gar nichts anderes machen konnten als mit Pauken und Trompeten unterzugehen. Klar, dass die Mediterranen sich da und dort etwas von den Deutschen abschauen sollten (siehe zum Beispiel in meinem Buch <a href="http://www.detlef-guertler.de/Detlef_Guertler_Vorbild_Deutschland.pdf" target="_blank">Vorbild Deutschland (pdf)</a> von 2003) &#8211; aber nur wenn die Deutschen sich auch ein bisschen entkrampfen und einen Hauch mediterraner werden, kann das mit der gemeinsamen W&#228;hrung etwas werden.</p>
<p>Fazit: Wie unter anderem <a href="http://edwardhughtoo.blogspot.com/" target="_blank">Edward Hugh</a> bin ich ziemlich davon &#252;berzeugt, dass in der aktuellen Griechenlandkrise der Internationale W&#228;hrungsfonds wesentlich besser als Strukturreformer geeignet w&#228;re denn irgendeine von der EU erst zu schaffende Institution. Aber mit deren Ausgestaltung sollte man nat&#252;rlich trotzdem schon beginnen &#8211; wenn Spanien dran ist, w&#228;re der IWF ja vermutlich &#252;berfordert&#8230;</p>
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		<title>bedenglish</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 13:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Jetzt mache ich mir wirklich langsam Sorgen: Seit ziemlich genau einem Vierteljahr hat sich auf der Wort-des-Monats-Seite der Aktion Lebendiges Deutsch nichts mehr getan. Noch immer wird um die Einsendung von deutschdeutschen Alternativen zum Statement gebeten, Einsendeschluss 18. 12. 2009. Sollte da einem oder mehreren der Herren etwas passiert sein? Eine offizielle Beendigung der Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Jetzt mache ich mir wirklich langsam Sorgen: Seit ziemlich genau einem Vierteljahr hat sich auf der <a href="http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/wortdm.php" target="_blank">Wort-des-Monats</a>-Seite der <a href="http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/" target="_blank">Aktion Lebendiges Deutsch</a> nichts mehr getan. Noch immer wird um die Einsendung von deutschdeutschen Alternativen zum Statement gebeten, Einsendeschluss 18. 12. 2009. Sollte da einem oder mehreren der Herren etwas passiert sein? Eine offizielle Beendigung der Aktion gab es jedenfalls nicht, auch sonst ist mir kein Kommentar oder Beitrag in einem Sprachsch&#252;tzer-Forum aufgefallen, der diese Pause erkl&#228;ren k&#246;nnte. Sehr bedenglish das alles.</p>
<p>Ich m&#246;chte jetzt nicht, wie Anatol Stefanowitsch, dieses Schweigen <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachmythen/2010-03-05/weltliterarische-illusionen" target="_blank">nutzen</a>, um tiefer in die Eingeweide der Aktioneure bzw. ihrer Webseite einzudringen. Ich m&#246;chte einfach nur wissen, was da los ist. Zu viel Stress? Zu wenig Resonanz? Ziel erreicht? Lust verloren? Sachdienliche Hinweise nimmt jeder Wortist gerne entgegen.</p>
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		<title>krawallliberal</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 23:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Wahrlich: Wenn Willi Winkler Will-Inventar Westerwelle wortistisch werten wollte, w&#228;re krawallliberal ein ebenso passendes wie wunderh&#252;bsches Adjektiv. Aber nein, aus unerfindlichen Gr&#252;nden nennt er &#8220;Die Welt&#8221; so. Wom&#246;glich auch nur aus dem niederen Beweggrund, &#8220;krawallliberal&#8221; mit &#8220;K&#228;sebl&#228;ttchen&#8221; zu alliterieren. Vermutlich hat Winkler irgendwann in der fr&#252;hen D&#246;pfner-Phase aufgeh&#246;rt, die Welt zu lesen &#8211; klar, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Wahrlich: Wenn Willi Winkler Will-Inventar Westerwelle wortistisch werten wollte, w&#228;re krawallliberal ein ebenso passendes wie wunderh&#252;bsches Adjektiv. Aber nein, aus unerfindlichen Gr&#252;nden <a href="http://www.sueddeutsche.de/u5N38f/3242472/Und-das-taeglich.html" target="_blank">nennt</a> er &#8220;Die Welt&#8221; so. Wom&#246;glich auch nur aus dem niederen Beweggrund, &#8220;krawallliberal&#8221; mit &#8220;K&#228;sebl&#228;ttchen&#8221; zu alliterieren. Vermutlich hat Winkler irgendwann in der fr&#252;hen D&#246;pfner-Phase aufgeh&#246;rt, die Welt zu lesen &#8211; klar, warum sollte man auch K&#228;sebl&#228;ttchen lesen?</p>
<p>Also streichen wir die hier gew&#228;hlte Verbindung zwischen diesem Adjektiv und jener Zeitung und danken Winkler daf&#252;r, ein Adjektiv gefunden zu haben, das man dem schlechtesten deutschen Au&#223;enminister aller Zeiten anh&#228;ngen kann.</p>
<p>Disclaimer: Ich habe in den vergangenen sieben Jahren einige hundert Texte f&#252;r Die Welt geschrieben. Nat&#252;rlich keinen einzigen krawallliberalen.</p>
<p>Disclaimer 2: Nat&#252;rlich bin ich auf Winkler nur deswegen sauer, weil er mich pers&#246;nlich beleidigt hat. Er hat von den zwei Kolumnisten geschrieben, die t&#228;glich f&#252;r den Springer-Verlag schreiben und &#252;ber alles kolumnieren k&#246;nnen &#8211; n&#228;mlich Franz-Josef Wagner und Hans Zippert. Den dritten Kolumnisten, der t&#228;glich f&#252;r den Springer-Verlag schreibt und &#252;ber alles kolumnieren kann, hat er unterschlagen: mich n&#228;mlich. Seit mehr als f&#252;nf Jahren erscheint n&#228;mlich in jeder &#8220;Welt Kompakt&#8221; eine Mini-Kolumne namens <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article2137649/Wissen_das_keiner_braucht_aber_Eindruck_schindet.html" target="_blank">G&#252;rtlers Gesammelte Gr&#252;tze</a> &#8211; aber f&#252;r solche Kleinheiten ist Winkler nat&#252;rlich zu krawalljournalistisch.</p>
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		<title>p&#228;dophob</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->&#8220;Gehen Sie dieses Jahr zur Leipziger Buchmesse&#8220;, frage ich meinen Agenten Michael Meller. &#8220;Nein, die spare ich mir&#8221;, sagt er. &#8220;Und wenn &#252;berhaupt, w&#252;rde ich nur noch am Donnerstag hingehen. Als ich vor zwei Jahren auch am Freitag dort war, wurde die Messe ab dem Nachmittag von 8000 Kids in Manga-Kost&#252;men &#252;berrannt. Da kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>&#8220;Gehen Sie dieses Jahr zur <a href="http://www.leipziger-buchmesse.de/">Leipziger Buchmesse</a>&#8220;, frage ich meinen Agenten Michael Meller. &#8220;Nein, die spare ich mir&#8221;, sagt er. &#8220;Und wenn &#252;berhaupt, w&#252;rde ich nur noch am Donnerstag hingehen. Als ich vor zwei Jahren auch am Freitag dort war, wurde die Messe ab dem Nachmittag von 8000 Kids in Manga-Kost&#252;men &#252;berrannt. Da kann man echt p&#228;dophob werden.&#8221;<br />
Das wollen wir nat&#252;rlich weder ihm noch der Menschheit zumuten. Und da auch mein neuestes Buch, der kommende Woche erscheinende <a href="http://www.amazon.de/Wirtschaftsatlas-Deutschland-Detlef-G%C3%BCrtler/dp/3871346322/ref=pd_rhf_p_t_1" target="_blank">Wirtschaftsatlas Deutschland</a> (Rowohlt Berlin, 19,95 Euro), ziemlich weit weg von der typischen Leipziger Messezielgruppe platziert ist, werde wohl auch ich mir den Besuch sparen. Vielleicht ja im n&#228;chsten Jahr &#8211; falls eins meiner Kinder bis dahin dem Manga-Fieber verfallen sollte.</p>
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		<title>Eurosch&#228;nder</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leservorschlag]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->von bschl:
Gestern beim Fernsehkanalgleiten hat mich in der Sendung “Neues aus der Anstalt” der Begriff “Eurosch&#228;nder” &#252;berrascht.
“Eurosch&#228;nder” bezeichnet diejenigen Teilnehmer der Eurozone, die die Stabilit&#228;tskriterien so deutlich nicht einhalten, da&#223; Sie unsere hehre Gemeinschaftsw&#228;hrung gef&#228;hrden.
Also: Deutschland ist kein Eurosch&#228;nder, weil die Kriterien nur ein bisschen nicht eingehalten werden, und weil Deutschland glaubhaft Besserung gelobt.
Griechenland ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>von bschl:</p>
<p>Gestern beim Fernsehkanalgleiten hat mich in der Sendung “Neues aus der Anstalt” der Begriff “Eurosch&#228;nder” &#252;berrascht.</p>
<p>“Eurosch&#228;nder” bezeichnet diejenigen Teilnehmer der Eurozone, die die Stabilit&#228;tskriterien so deutlich nicht einhalten, da&#223; Sie unsere hehre Gemeinschaftsw&#228;hrung gef&#228;hrden.</p>
<p>Also: Deutschland ist kein Eurosch&#228;nder, weil die Kriterien nur ein bisschen nicht eingehalten werden, und weil Deutschland glaubhaft Besserung gelobt.</p>
<p>Griechenland ist Eurosch&#228;nder, weil die Ihren Eurozonenbeitritt herbeigelogen haben. Kein Wunder, dass keiner glaubt, die Griechen k&#246;nnten Ihren Haushalt fr&#252;hlingsfrisch instandsetzen. Schande &#252;ber Griechenland — sch&#228;mt Euch!</p>
<p>Ich mag den Begriff “Eurosch&#228;nder”, weil er einen abstrakten Sachverhalt – Vertrauen, Stabilit&#228;t, Euro – zielsicher, volksnah, emotional, “aus dem Bauch heraus” in ein h&#252;bsches Geschenkpapier aus Ironie verpackt und eine ansehnliche Schleife aus &#220;berheblichkeit darumwickelt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Qulice</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 21:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Guertler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Unword]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Der Suchbegriff, mit dem Menschen am zweith&#228;ufigsten in diesen Blog googeln, hei&#223;t Klicke &#8211; bislang genau 6138 mal (noch h&#228;ufiger trifft nur der Wehmutstropfen). Aber erst heute gab es die ersten Versprengten, die mit der Suchanfrage Qulice bei mir gelandet sind. F&#252;r Qulice gibt es weltweit gut 1000 Google-Treffer, davon allerdings bislang keinen hier &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Der Suchbegriff, mit dem Menschen am zweith&#228;ufigsten in diesen Blog googeln, hei&#223;t <a href="http://blogs.taz.de/wortistik/2007/05/25/klicke/" target="_blank">Klicke</a> &#8211; bislang genau 6138 mal (noch h&#228;ufiger trifft nur der <a href="http://blogs.taz.de/wortistik/2006/09/18/wehmutstropfen/" target="_blank">Wehmutstropfen</a>). Aber erst heute gab es die ersten Versprengten, die mit der Suchanfrage <a href="http://www.google.com/search?q=qulice&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Qulice</a> bei mir gelandet sind. F&#252;r Qulice gibt es weltweit gut 1000 Google-Treffer, davon allerdings bislang keinen hier &#8211; aber Google fragt freundlicherweise: &#8220;Meinten Sie Klicke?&#8221; Nicht Clique, sondern wirklich Klicke. Und damit landet man nun mal als erstes bei mir.</p>
<p>Ich h&#228;tte ja vermutet, das Qulice eher eine gek&#252;nstelte Schreibweise von Kulisse ist, aber nein, alle, die bislang Qulice auf Deutsch verwendet haben, meinten tats&#228;chlich die Gruppe.</p>
<p>Voll qurac gecwirlte Quace.</p>
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