Ein Ziska-Filmchen:
Manne und Günther wollen einen Berliner Bier-Werbe-Spot drehen und den Wettbewerb gewinnen.
Und am Ende dreht sich alles.
Worum?
Schaut selbst:
Ein Ziska-Filmchen:
Manne und Günther wollen einen Berliner Bier-Werbe-Spot drehen und den Wettbewerb gewinnen.
Und am Ende dreht sich alles.
Worum?
Schaut selbst:
Gerade fiel mir mein Vorschlag von 1997 zur Schreibreform wieder in die Hände. Der stammt zwar aus dem vorigen Jahrtausend, ist aber längst nicht unaktuell. Vor zehn Jahren, als der Rechtschreibputsch sein Medusenhaupt über den Horizont erhob, vertrat ich die Ansicht: Wenn schon Rechtschreibreform, dann aber so, daß es für die nächsten tausend Jahre reicht (oder, um einen Panzergeneral zu zitieren: Nicht kleckern, klotzen!). Hier ist meine
RADIKALREFORM DER DEUTSCHEN SPRACHE
Dieser Fünfjahresplan sieht eine Neuentwicklung der veralteten
deutschen Sprache vor:
Phase 1:
Das scharfe ß entfällt und wird zum ss, ebenso ph, welches zum einfachen f wird. Das Wort Fantasie zum Beispiel wird so um einen Buchstaben kürzer.
Fase 2:
Die kleinschreibung wird eingeführt und der buchstabe q durch kw ersetzt, wodurch die kwalität der sprache eindeutig verbessert wird. v wird durch f, respektife durch w ersetzt, wie etwa in willa und faterlandsferäter.… weiter lesen
Das Video aus dem Internet, das einen MG-Schützen der Bundeswehr bei Ausbildung am MG zeigt, und dem sein Ausbilder befiehlt, sich Afroamerikaner aus der Bronx vorzustellen und “Motherfucker” zu rufen, geriet heute auch in die NYTimes.
Das führte zu einem kurzen mailwechsel mit einem Bekannten in Washington:
He:
Hey! No fair stealing techniques!
That’s how WE train OUR soldiers!
Remember, originality counts.
Me:
Tough luck: they probably thought it would find approval overseas and forgot about the copyright (though i’m not sure who invented racism in the first place).
The trainer suffered harsh punishment: He was transferred to another unit, so we’re likely to hear from him again.
Unermüdlich kämpft unser bush-inspirierter Innenminister gegen UNS, das potentiell terroristische Wahlvolk. Jetzt will er die Paßbilderdatei mit Gesichtsvermessung. Von da ist es nur ein kleiner Schritt zum Wiederaufleben der Schädelvermessung, mit der Rassisten und Nazis rassische Minderwertigkeit und kriminelle Tendenzen schon von außen erkennen wollten. Für den fälschungssicheren (es darf gelacht werden) Reisepass mit biometrischen Daten, der UNS alle automatisch in internationale Fahndungsdateien bringt, sollen wir auch noch einen Haufen Geld bezahlen. Das halte ich, ganz vorsichtig ausgedrückt, für eine unglaubliche Schweinerei.
Dazu fordert der Mann mit großer Ausdauer den Einsatz der Bundeswehr im Inneren, also gegen UNS. Und daß durch Folter erpreßte Geständnisse juristisch nicht verwertbar sein sollen, paßt ihm auch nicht (siehe mein blog vom 22.08.2006: Kann denn Folter Sünde sein?).
Was ich ihm vorwerfe, ist mangelnde Konsequenz: Warum setzt er sich nicht gleich für eine Militärdiktatur mit allen Schikanen ein, anstatt mit ihren Bauteilen herumzubasteln?
Da zu meinem letztem Beitrag G. Dicht Fragen zum Wem und Wer gestellt wurden, folgt hier ein erklärender Nachtrag:
D. MENTI
In meinem Lektorat-Gedicht
Benannte ich den Lektor nicht.
Fands besser, ihn zu schonen
Aus Angst vor Repressionen.
Ich erkläre drum an Eides statt:
Das Lektorat fand so nicht statt.
Der Lektor ist in Wahrheit nur
Erfundene Symbolfigur.
Der Autor ist hingegen echt
Und existiert mehr schlecht als recht.
Sein Name tut hier nichts zur Sache:
Er fürchtet des Lektoren Rache.
(Gerhard Seyfried)