Gerhard Seyfried wurde 1948 in München geboren. Bekannt wurde er durch seine Karikaturen für Publikationen der linken Szene. 1990 wurde er als bester Comiczeichner mit dem Max-und-Moritz-Preis des Internationalen Comic-Salon Erlangen ausgezeichnet. Er hat 10 Comicalben veröffentlicht, die zum größten Teil in Berlin spielen, davon 3 mit seiner Kollegin Ziska Riemann, z.B. Starship Eden (Carlsen-Verlag, 1999). Bekannt sind auch seine Plakate, etwa zur Grimme-Preisverleihung oder für Christian Ströbele. Gelegentlich schrieb er Reportagen, u. a. für den Berliner „Tagesspiegel“ und das „Zeit-Magazin“. Sein Werk wurde bislang in 8 Ausstellungen gezeigt, an weiteren 7 hat er teilgenommen. 2003 veröffentlichte er den historischen Roman Herero (Eichborn) und 2004 den Roman Der schwarze Stern der Tupamaros (Eichborn), der die Stadtguerillabewegung der 70er Jahre zum Thema hat.
www.seyfried-berlin.de