Das Jahr endet mit einem Aufstand in Tunesien. Hier sind die letzten Videos. Diesmal aus der Kleistadt Feriana in der Provinz Kasserine. Das Video endet damit, dass die Protestierenden vor Schüssen flüchten.
[vimeo]http://vimeo.com/18265193[/vimeo]
Dieser Mann in Sidi Bouzid, dem Ort in dem alles vor 13 Tagen begonnen hat, erzählt, wie die Polizei nachts seinem Laden einen Besuch abgestattet hat, mit dem offenichtlichen Ergebnis, dass alles verwüstet wurde
[vimeo]http://vimeo.com/18266514[/vimeo]
Das Regime antwortet auf solche Videos auch mit Zensur in der Nutzung des Internets. Die zwei Millionen Nutzer des sozialen Internetnetzwerkes Facebook in Tunesien können keine Videos mehr hochladen. Zu den in Tunesien blockierten Webseiten zählt die Videoplattform Vimeo, aus der die obrigen Videos stammen, ebenso wie Youtube, Flickr, ,Blip.TV, dailymotion , appspot, Posterous, googlelabs,wordpress https and Facebook https.
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Soweit zu aktuellen Ereignissen.
Ich wollte mich aber eigentlich mit etwas anderem in diesem Jahr verabschieden, mit einem Licht und Wasserspiel aus Dubai.

Unglaublich kitschig, unfassbar verschwenderisch und ehrlich gesagt auch beeindruckend.
Ich habe mir das selbst auch einmal von einem der benachbarten Wolkenkratzer angesehen. Mit einer Länge von zwei Fussballfeldern und Fontänen, die die Höhe eines 50-stöckigen Gebäudes erreichen können, ist das ein Springbrunnen der Superlative, wie so vieles in Dubai. Auch wenn die Zeiten des Übermorgenlandes mit der Finanzkrise schwerer geworden sind. Die Fontänen können bei vollem Schub rund 100.000 Liter Wasser in die Luft befördern. Die Lichtshow ist mit insgesamt 6.600 Lampen und 50 Farb-Projektoren bestückt.
Manchmal denke ich mir, dass der Welt ein wenig mehr Bescheidenheit besser anstehen würde.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=jD69C0y6_J0&feature=related[/youtube]
Dieser Blog sagt natürlich nicht Goodbye. Hier wird ungebremst weiter geposted.
2011 geht es sicherlich weiter mit Tunesien, zu dem ich gestern Nacht auch in die ZIB 2 Nachrichten zugeschaltet worden bin. Wenn alles nach Plan läuft, werde ich in einer Woche nach Juba in den Südsudan reisen, um von dort über das Referendum zu berichten, in dem die Südsudanesen vorausichtlich für die Abspaltung vom Norden und die Unabhängigkeit stimmen werden.
Bleibt mir nur noch alle treuen Lesern und Leserinnen dieses Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Bis demnächst in diesem Nahost-Theater.