vonaktionfsa 18.12.2018

Bewegungs-Blog

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Nach der „Selbstbesinnung“ des Microsoft Juristenchef können wir heute von guten Worten aus dem Hause Apple berichten. Heise berichtet über den Apple-Chef Tim Cook: „Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Alles, was Menschen sagen oder denken, wird gesendet, analysiert, gespeichert“, erklärte Cook in einem Interview des Magazins Focus. „Würden die Menschen aus Furcht vor Konsequenzen aufhören, ihre Meinung zu sagen?“

Er befürchtet sogar die Gefahr in einem möglichen Missbrauch der Daten und eine Spaltung der Gesellschaft. Durch Manipulation könne man „die Menschen auf eine Art und Weise manipulieren, dass sie irgendwann aufeinander losgehen.“ Positiv bewertete er in diesem Zusammenhang die DSGVO der EU.

Datenschützer werfen Apple allerdings vor scheinheilig vorzugehen, denn schließlich habe der Konzern kein Problem damit, von Google Milliarden dafür zu kassieren, dass der Internet-Konzern die voreingestellte Suchmaschine auf Apples Geräten bleibt.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Chef-Sammlung-von-Nutzerdaten-bedroht-Meinungsfreiheit-4250545.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6728-20181218-auch-apple-chef-warnt-vor-datensammlungen.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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