vonaktionfsa 22.02.2019

Bewegungs-Blog

Informieren! Aktivieren! Bewegen! – Hier bloggen die Mitglieder der taz Bewegung über ihr Engagement.

Mehr über diesen Blog

Sicherheitslücken gibt es auch in China – und sogar bei „sicherheitsrelevanten“ Daten. Ein niederländischer Sicherheitsforscher hat eine Gesichtserkennungsdatenbank gefunden, mit der die chinesische Regierung die uigurische muslimische Bevölkerung in der Region Xinjiang verfolgt.

Auf die Datenbank konnte er über ein chinesisches Unternehmen namens SenseNets zugreifen. Dieses bietet Software für videobasierte Massenanalyse und Gesichtserkennungstechnologie an. Der Zugriff auf die Datenbanken war ohne Passwort möglich. Sie enthielten  Benutzerprofile von 2,5 Millionen Menschen mit Informationen wie Namen, ID-Kartennummern, Ausgabedatum des Personalausweises, Ablaufdatum des Personalausweises, Geschlecht, Nationalität, Privatadresse, Geburtsdatum, Fotos und Arbeitgeber.

Zu jeder gespeicherten Person war eine  Liste mit GPS-Koordinaten abgelegt an denen dieser Mensch gesehen wurde. Zu jedem „Sichtungspunkt“ gab es Informationen zu der dort montierten öffentlichen Kamera. Diese Kameras hatten Bezeichnungen wie „Moschee“, „Hotel“, „Polizeiwache“, „Internetcafé“, „Restaurant“.

Mehr dazu bei https://blog.fefe.de/?ts=a2969d83
und https://www.zdnet.com/article/chinese-company-leaves-muslim-tracking-facial-recognition-database-exposed-online/

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/bewegung/2019/02/22/gesichtserkennungsdaten-offen-im-internet/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.