vonaktionfsa 02.04.2019

Bewegungs-Blog

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Unsere Arbeit der letzten 10 Jahre im Berliner Bündnis Schule ohne Militär und vor Schulen und bei Messen mit Auftritten der Bundeswehr hat sich  gelohnt! Die Berliner SPD hat am Wochenende beschlossen:

„Es wird militärischen Organisationen untersagt, an Berliner Schulen für den Dienst und die Arbeit im militärischen Bereich zu werben.“

Besonders Jugendliche sind „anfällig für militärische Propaganda“ stellt nun endlich auch die Berliner SPD fest. Minderjährige sind in einem Alter, in welchem sich zentrale Lebens- und Wertvorstellungen erst noch entwickeln müssen. Für das Töten und Sterben darf es keine Werbung an Schulen geben. Wir würden noch hinzufügen, dass dafür im öffentlichen Raum kein Platz sein darf. Deshalb fordern wir seit langer Zeit ein Werbeverbot für das Militär in Bus und Bahn und öffentlich sichtbaren Werbetafeln.

Das Verteidigungsministerium ist über diesen längst überfälligen Beschluss nicht begeistert. Dabei ist es eine logische Folgerung aus bereits jetzt gültigen Regelungen, die auch der Polizei und dem THW Werbeveranstaltungen an Schulen untersagen, denn es geht nicht um Abenteuerlust sondern den Einsatz des eigenen Lebens.

Mehr dazu bei https://schuleohnemilitaer.com/
und https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-schulen-101.html
und http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/spd-berlin-will-bundeswehr-aus-schulen-ausschliessen-a-1260611.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6840-20190402-endlich-schulfrei-fuer-die-bundeswehr.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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