vonaktionfsa 02.07.2019

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Sie war größer als die Spielzeugdrohne im linken Bild und sie war kleiner als die Drohne rechts im Bild. Aber sie wog schon 13 Kilogramm und war im Auftrag der Schweizerischen Post unterwegs. Die autonome Spitaldrohne verfehlte bei ihrem Absturz eine im Wald spielende Gruppe von Kindern und deren Begleitpersonen nur knapp.

Die Drohne vom Typ Quadrocopter M2 V9 des US-Unternehmens Matternet krachte am 9.Mai 50m von den Kindern entfernt in den Waldboden. Bereits im Januar 2019 war eine Spitaldrohne der Post in den Zürichsee gestürzt.

Bei Schwierigkeiten im Flug soll die Drohne an dem Fallschirm mit 3 bis 5 m/s zu Boden sinken. Zusätzlich wird ein Signal abgegeben, um Personen am Boden zu warnen. Diesmal war die Leine des Fallschirms abgerissen und das Warnsignal  fiel aus unbekannten Gründen aus.

Beim Absturz im Januar 2019 wäre die Drohne auf die Landiwiese mit vielen Spaziergängern gestürzt, wenn der Kurzschluss, der d en Absturz einleitete, wenige Sekunden später erfolgt wäre. Die Ursache für den Kurzschluss soll Kondenswasser im Gehäuse gewesen sein.

Die Analyse der Ursachen beider Abstürze beschäftigt nun weiter die Schweizerischen Post. Als erste Abhilfe will man stärkere Fallschirmseile und lautere Signaltöne einbauen …

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitssysteme-versagten-bei-menschengefaehrdendem-Drohnenabsturz-4459788.htm
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6934-20190702-menschengefaehrdender-drohnenabsturz.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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