vonaktionfsa 01.09.2019

Bewegungs-Blog

Informieren! Aktivieren! Bewegen! – Hier bloggen die Mitglieder der taz Bewegung über ihr Engagement.

Mehr über diesen Blog

Würden die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, wie die Kassiererinnen im Moskauer Kaufhaus Gum mit den Holzbrettchen rechnen, wäre das nicht passiert. Nach den Hacks im Netz des Bundestags vor einigen Jahren (IT-Sicherheit bei Bundesbehörden weiter fraglichHacker pflügen „Neuland“ der Kanzlerin ) wurde beschlossen, die IT-Infrastruktur von Grund auf zu erneuern. Das ist nun „etwas“ aus dem Ruder gelaufen.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages sperrte bereits im November 2018 wegen der „unerwartet hohen Kostensteigerung des Gesamtprojekts“ mit rund 400 Millionen Euro wesentliche Teile des Budgets und forderte dessen „Neuordnung“. Die Kosten liegen inzwischen 2,5 Milliarden Euro über den Planungen. Das Projekt umfasst den von der Telekom-Tochter T-Systems betreuten IT-Verbund Bonn-Berlin, soll aber darüber hinaus sichere Geräte und ein sicheres Netz für alle Beschäftigten garantieren.

Der Wildwuchs bei Rechnern, Software und Verfahren soll durch einheitliche IT-Arbeitsplätze in knapp 200 Behörden und Ministerien ersetzt werden. Das Projekt Netze des Bundes soll eine gemeinsame Infrastruktur auf erhöhtem Sicherheitsniveau getrennt vom Internet bereit stellen. Das betrifft auch die mobilen Endgeräte und deren Anbindung.

Vielleicht hat man bei der Planung wieder einmal vergessen über Open Source Alternativen nachzudenken …

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/kostenanstieg-modernisierung-der-bundes-it-droht-zu-scheitern-1908-143545.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6999-20190901-bei-der-bundes-it-ueberschlagen-sich-die-kosten.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/bewegung/2019/09/01/bei-der-bundes-it-ueberschlagen-sich-die-kosten/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.