vonaktionfsa 23.09.2019

Bewegungs-Blog

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Ein Jahr hat Facebook darum gekämpft, Informationen über Apps geheim zu halten, die bereits von Facebook wegen unangebrachter Datenweitergabe gesperrt wurden. Nun verlangt die Justizministerin des US-Staates Massachusetts deren Veröffentlichung. Warum will Facebook das nicht? Das wäre doch mal Reklame für das „datenschutzfreundliche Verhalten von Facebook“ …

Das Problem liegt in der Dimension des Datenschutzfiaskos, welches Facebook damit eingestehen muss. Zehntausende Apps hatte Facebook den Zutritt zu facebook.com verwehren müssen, weil diese zu neugierig waren und zu viele Daten von den Nutzerkonten kopiert haben, ohne dass das für die Funktion der App in irgendeiner Weise notwendig gewesen wäre.

Für die Zukunft verspricht Facebook, jede App, die auf mehr als „grundlegende Nutzerdaten“ zugreift, einmal pro Jahr in Augenschein zu nehmen. Nichts Neues sagt Facebook dagegen über ihre eigene „App“ und die Nutzung von Kundendaten – das stehe ja alles in den AGBs. Leider halten diese die Menschen nicht davon ab, Facebook oder WhatsApp zu nutzen und so mussten wir immerhin schon mehr als 200 Mal über Facebook schreiben …

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Zehntausende-Apps-auf-Facebook-zu-datengierig-4535541.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7021-20190923-facebook-musste-tausende-apps-wegen-datenklaus-sperren.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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https://blogs.taz.de/bewegung/2019/09/23/facebook-musste-tausende-apps-wegen-datenklaus-sperren/

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