vonaktionfsa 27.09.2019

Bewegungs-Blog

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Ein Paar aus Milwaukee hat 700 Dollar investiert, um sich Smart-Home-Geräte zur Erhöhung der Sicherheit in ihrem Wohnumfeld anzuschaffen- Dazu gehörte u.a. ein Thermostat, ein Türspion und eine Überwachungskamera. Was dann folgte war allerdings eher eine Folge aus einem Krimi oder einem Horrorfilm.

Ein Angreifer hatte die Geräte unter seine Kontrolle gebracht und terrorisierte das Pärchen. Plötzlich kamen Stimmen oder Musik aus ihrer Überwachungskamera, die auch über Lautsprecher und Mikrofon verfügte. Ihre Heizung ließ die Temperatur bis auf 32° Celsius ansteigen, ohne dass sie Bewohner das verhindern konnten. Auch ein Ausschalten der Anlage und das Setzen neuer Passwörter änderte nichts – die Belästigungen gingen weiter.

Der Hersteller der Geräte weist jede Mitschuld zurück, dabei hat ein kanadischer Hacker die Eigentümer einer Nest-Überwachungskamera über deren Lautsprecher auf eine Sicherheitslücke hingewiesen. Diese Lücke soll von Nest mit einem Update behoben worden sein. Vor einem halben Jahr war zusätzlich bekannt geworden, dass die Alarmanlage Nest Secure ein undokumentiertes Mikrofon enthielt.

Besondere Vorsicht sollten Käufer von gebrauchten Smart Home Geräten in jedem Fall walten lassen, da oft alte Passwörter in den Geräten stecken können.

Mehr dazu bei https://www.golem.de/news/nest-wenn-das-smart-home-zum-horrorhaus-wird-1909-144122.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7024-20190927-smart-home-wird-zum-horrorhaus.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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