vonMax Bryan 15.12.2019

Bewegungs-Blog

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Jedes Jahr um diese Zeit sammelt die Bürgerinitiative „Hilfe für Hamburger Obdachlose“ Spenden für die Unterbringung obdachloser Menschen in Hamburg und in diesem Jahr auch für „Housing First“ – ein neuer Ansatz, um obdachlose Menschen schnell und unbürokratisch in Wohnraum zu vermitteln.

Durch die Spenden können wir geeigneten Wohnraum zunächst für die Wintermonate anmieten. Das können Privatwohnungen sein, aber auch beheizte Wohncontainer mit Sanitäranschluss. Für deren Transport, Aufstellung und Betrieb sowie für Mietzahlungen im Fall der Anmietung klassischer Wohnräume werden für die Dauer von 6 Monaten eine Summe von 6000 EUR benötigt. Für einen Teil der Kosten sammeln wir bei Facebook. Danke an Alle, die mithelfen das Spendenziel zu erreichen.

Seit 2016 mit dabei – Max Bryan und Team für die Unterbringung obdachloser Menschen – speziell Zielgruppe 50+

Spendenaufruf (Video) –> https://www.youtube.com/watch?v=vl-_IcRYwr0

Angebot der Stadt reicht nicht aus

Jedes Jahr bietet die Stadt hunderte von Schlafplätzen im städtischen „Winternotprogramm“ an. Viele der bereitgestellten Plätze bleiben jedoch ungenutzt – weil das Angebot von den Betroffenen nicht hinreichend angenommen wird. Dies hat verschiedene Gründe. Mangelnde Privatssphäre (Mehrbettzimmer) und Hunde dürfen auch nicht mit – sind nur zwei der Hauptgründe. Hinzu kommt, dass die Obdachlosen jeden Morgen die Notunterkunft wieder verlassen müssen und gerade für ältere Menschen ist das ständige „Rein und Raus“ oft auch sehr anstrengend. Deshalb wollen wir auch in diesem Winter in erster Linie ältere Menschen ganztägig unterbringen. Zielgruppe 50+ bleibt also.

„Erst wohnen – dann Werden“ – was „Housing First“ auch in Hamburg leisten kann 🙏https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/obdachlosigkeit-erst-die-wohnung-dann-der-rest

+ Housing First JETZT +

Jedes Jahr sterben obdachlose Menschen auf der Straße. Die Stadt tut zu wenig, um allen Bedarf gerecht zu werden. Wir können helfen, indem wir selbst auch tätig werden. Mit „HOUSING FIRST“ und einem privaten Winternotprogramm für Obdachlose. https://www.youtube.com/watch?v=8N92bAmXSSw&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg&index=17

Inzwischen hat auch Bolle eine Wohnung, auch ihm konnten wir nachhaltig helfen. Danke an Alle, die mitmachen.

Werdet Chancengeber

Wer unsere kleine Bürgerinitiative mit dabei unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen selbst auch tätig zu werden. Sei es mit einem Angebot für ein Zimmer zur Überbrückung oder einer Spende zur Finanzierung einer entsprechenden Unterbringung.

Chronik 2010 – 2019 –> http://www.maxbryan.de

Warum?

In Hamburg leben mehr als 2000 Menschen auf der Straße. Darunter viele Langzeit-Obdachlose, die aus den verschiedensten Gründen keinerlei staatliche Unterstützung erfahren. Sei es, weil sie keinen Anspruch darauf haben oder aber mit den Gängen ins reguläre Hilfssystem überfordert sind und Begleitung brauchen. Aufgabe ist es, auch diesen Menschen zu helfen und ein nach Möglichkeit privat aus Spenden finanziertes, niedrigschwelliges Winternotprogramm anzubieten, das sich den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen anpasst.

Zielgruppe 50+ bleibt …

Für wem geamcht?

Für alle Betroffenen über 50 Jahre und für Menschen, die im städtischen Winternotprogramm nicht unterkommen und/oder eine ganztägige Unterbringung benötigen. Danke an Alle, die mithelfen!

Dez bis Mai – anders als im städtischen Winternotprogramm sind die Obdachlosen hier ganztägig untergebracht.

Wie lange?

Für 6 Monate von Dezember bis einschließlich Mai. Housing First auch länger (–>siehe Sommernotprogramm).

https://www.facebook.com/notes/max-bryan/wohnen-ist-ein-menschenrecht-sommernotprogramm-f%C3%BCr-obdachlose/2885999438084619/

Welche Kosten?

So ein Wohncontainer ist gar nicht so teuer. Die Variante mit Dixiklo neben dran kostet inklusiver aller Betriebs-und Transportkosten gut 2800 EUR zur Miete für 6 Monate. Ist eine Wasserzuleitung nebst Kanalanschluss vorhanden, erhöhen sich die Kosten auf 3400 EUR – dann mit Sanitärcontainer. Ein kleines Holzhaus hingegen gibt es schon für 900 EUR Materialkosten plus Arbeitszeit und ein Gästezimmer versuchen wir für 2 bis 300 EUR im Monat zu bekommen – was selbstredend nicht so leicht ist – in einer Stadt wie Hamburg.

Warum nicht kaufen?

Vielerorts werden Wohncontainer aus vorangegangener, städtischer Nutzung verschenkt. Problem dann aber ist, dass man dann auch einen Ort benötigt, wo der Container ganzjährig stehen darf und der ist nur schwer zu bekommen. Unsere bisherigen Stellplatz-Geber unterstützen das Projekt in erster Linie während der Wintermonate, dann, wenn es auch um Erfrierungsschutz geht und wir sind dankbar für jede Unterstützung in dieser Sache.

Finanzierung

In der Regel finanziert die Stadt auch die Wohncontainer in den Kirchengemeinden. Dann aber sind die Gemeinden zwingend auf die Zuteilung einer obdachlosen Person angewiesen – und können den oder die Bewohner nicht selbst aussuchen. Wir hingegen – und weil aus Spenden finanziert – agieren unabhängig von der Stadt und können frei wählen, wem im Einzelnen wir unterbringen und wie jedes Jahr gehen wir nach Bereitstellung der entsprechenden Unterkunft dann auch auf die Suche nach einer Person, die es am Schwersten hat den Winter zu überstehen und /oder die anderen Orts nicht unterkam – aus welchen Gründen auch immer. Unser Angebot gilt bedingungslos.

+ JETZT MITMACHEN und SPENDEN +

Wer selbst auch mal so einen Container bei sich aufstellen will, kann uns gerne kontaktieren. Denn wenn Jeder von privat das auch macht (eigenes Grundstück vorausgesetzt) wäre ganz vielen Menschen schon geholfen. Danke an Alle, die schon mit dabei sind!

Paypal:

https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=6FYZH2UU2MFJL

Chronik:

https://www.facebook.com/MaxBryanDiary/notes/

Video:

https://www.youtube.com/watch?v=vl-_IcRYwr0

Gruppe:

https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/

Danke an Alle, die den Obdachlosen helfen.

Link zur Spendenaktion: https://www.facebook.com/donate/508117723376858/ (Facebook)

http://www.hamburger-obdachlose.de

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

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