vonaktionfsa 15.12.2019

Bewegungs-Blog

Informieren! Aktivieren! Bewegen! – Hier bloggen die Mitglieder der taz Bewegung über ihr Engagement.

Mehr über diesen Blog

… ohne den Besitzer des Handys zu fragen. Eine Sicherheitslücke (CVE-2019-2234) in vielen Android-Handys erlaubt installierten Apps die Zugriffsbeschränkung auf Kamera und Mikrofon zu umgehen. Damit können sie ohne Wissen des Besitzers Fotos und Videos inlusive Tonaufnahmen erstellen und Geodaten sammeln.

Natürlich kann diese App die Daten dann auch „nach Hause übertragen“. Entdeckt hat die Lücke das israelische Softwareunternehmen Checkmarx. Die Firma hatte im Juli Google über die Lücke informiert. Inzwischen gibt es Updates für Android Geräte von Google und von Samsung.

Interessant war, dass dieses „Feature“ auch funktionierte, wenn das Handy gesperrt und der Bildschirm aus war. Falls gerade ein Telefonat geführt wird, war es sogar möglich auch  dieses Telefongespräch mitzuhören.

Mehr dazu bei https://www.heise.de/newsticker/meldung/Boeser-Bug-in-vielen-Android-Handys-erlaubt-Ausspionieren-4591803.html
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7107-20191215-sicherheitsluecke-in-android-handy-geschlossen.htm

[Die Meinung der/s Autor*in entspricht nicht notwendigerweise der der Redaktion]

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/bewegung/2019/12/15/sicherheitsluecke-in-android-handy-geschlossen/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.