vonAchmed Khammas 20.04.2021

Der Datenscheich

Erneuerbare Energie, Science Fiction, Technikarchäologie und Naher Osten – verifiziert, subversiv, authentisch.

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Vorab: Das folgende 10-seitige Paper erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es handelt sich um eine kurze Übersicht der aktuelle Lage… nach meinen ureigenen Prioritäten, alles klar?! Und diese sind und waren schon immer der Kampf gegen Entmündigung und Verdummung.

 

Corona und die Gesellschaft

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, ihr Opfer (Gustave le Bon, in: Psychologie der Massen, 1895).

Vom Propheten Mohammed wird wiederum der Spruch überliefert: Wenn du etwas Richtiges tun kannst, dann tue es. Kannst du es nicht tun, dann sage es. Kannst du es nicht sagen, dann denke es wenigstens.“

Wir leben in einem Land, der Bundesrepublik Deutschland, in dem es gute Gesetze gibt. Wo die Würde des Menschen im Zentrum steht und die Meinungsfreiheit garantiert ist.

Was allerdings im Zuge der Corona-Vorschriften geschieht, fühlt sich so falsch und unangenehm an, daß ich mich erst lange dazu durchringen mußte, bis ich den aktuellen Stand eruieren und zusammenfassen konnte. Bei dieser Recherche habe ich den Eindruck gewonnen, daß die Angst vor dem ‚Killervirus‘ alles Nachdenken ersticken soll. Tatsächlich sollte es mündigen Bürgern selbst überlassen bleiben, in welchem Maße sie sich schützen möchten. In meinen Augen ist es daher eine Pflicht, Widerstand gegen die gegenwärtige Form der Bevormundung bzw. Entmündigung zu leisten.

Im Schatten der Coronavirus-Pandemie werden den Bürgern dieses Landes diverse Rechte geraubt, während die systemkonformen Mainstream-Medien jede Meinung mobben, die das Geschehen kritisiert oder auch nur zur Besinnung auffordert – anstatt die verschiedene Meinungen gegenüberzustellen und den Zuschauern die Wahl zu lassen, was sie als relevant für ihr eigenes Wohl betrachten. Tatsächlich werden die Kritiker an den Zwangsmaßnahmen pauschal als Corona-Leugner, Covidioten, Verschwörungstheoretiker, gewaltbereite Rechtsextreme, Volksfeinde oder Reichsbürger verleumdet. Und das ist einfach kulturlos!

Dies kann man gut am Beispiel von Robert Cibis belegen, dem Chef der Berliner Dokumentarfilm-Firma OVALmedia, deren erstes Video mit Dr. Wodarg viral ging und die als Dienstleister auch die Sitzungen der Stiftung Corona Ausschuß filmt und so deren Verbreitung ermöglicht. Der Corona-Ausschuß aus Ärzten/innen und Anwälten/innen untersucht seit Mitte Juli 2020, warum die Bundes- und Landesregierungen im Rahmen des Coronavirus-Geschehens beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für die Menschen hatten und haben.

Cibis wird derzeit massiv angegriffen, z.B. vom Berliner Tagesspiegel. Im wird vorgeworfen, „Lügen und Verschwörungsmythen“ zu verbreiten. Was die einschlägige Methode ist, Medienschaffenden ihren Lebensunterhalt durch Rufschädigung zu zerstören. Eine sachliche, inhaltliche Auseinandersetzung sucht man hingegen vergeblich.

BTW: Heute, am 13. April, flog ein einmotoriges Flugzeug über Berlin und zog ein Werbebanner für den Corona-Ausschuß hinterher!

Oder man macht es wie Der Spiegel, der die Demonstrationen in Leipzig und Halle gegen die Corona-Politik inzwischen als ‚Querdenker-Aufläufe‘ bezeichnet – was zum einen falsch ist, da es bei den Demos mindestens ebenso viele ‚Längsdenker‘ gibt <g>, und zum anderen eine billige und diskreditierende Wortwahl beinhaltet (sofern sie nicht mit der Kochkunst zu tun hat). Ich frage mich, welche Drehzahl Rudolf Augstein in seinem Grabe wohl schon erreicht hat?!

Kommen wir zu den ‚Regelungen‘, die inzwischen zig-tausende in die Depression und womöglich sogar in den Suizid getrieben haben. Und nein, das ist keine Übertreibung.

Die ‚Bestimmung‘, daß private Treffen nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einem weiteren nicht im Haushalt lebenden Menschen erlaubt sind, bildet eine Verletzung des im Grundgesetz garantierten Versammlungsrechts. Die Erklärung, daß dies aufgrund der Ansteckungsgefahr notwendig sei, ist keine Rechtfertigung.

Äußerst fragwürdig sind auch die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, wie z.B. aktuell in Hamburg, die mit dem „dramatischen Anstiegs der Neuinfektionen“ begründet und bei Mißachtung mit Bußgeldern bis 25.000 € und Freiheitsstrafen bis 5 Jahren (!!) belegt werden können. Ähnliches wird aus Brandenburg und der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz gemeldet. Ich frage mich, wie es den Viren gelingt, zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden und ihre Gefährlichkeit jeweils anzupassen?!

Kanzlerin Angela Merkel hatte gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder am 22. März beschlossen, daß solcherart Ausgangsbeschränkungen erlassen werden können – indem eine willkürliche Inzidenz von Neuinfektionen herbeigezogen wurde. Gesundheit soll also mittels Gesetzen erreicht werden?! Hierzu sei der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa, zitiert: „Nur auf die Inzidenz abzustellen ist bei derartig drastischen Maßnahmen willkürlich, weil die reine Inzidenz davon abhängt, wie viel getestet wird. Dies ist manipulierbar.“

Und wie weltfremd ist es, daß auch keine gemeinsamen Fahrten mit dem Auto mehr erlaubt sind, auch nicht mehrere Personen desselben Haushalts. Ja, geht‘s noch?!

Erfreulich finde ich, daß die Epidemiologin und Leiterin des Tumorzentrums Aachen, Angela Spelsberg (übrigens Ex-Gattin des Politikers und Mediziners Karl Lauterbach, der in Funk, Fernsehen und sozialen Medien die Angst vor COVID-19 schürt), eine gänzlich andere Ansicht vertritt. Ihr zufolge würden sich die von der bundesdeutschen Regierungspolitik getroffenen und weiter aufrechterhaltenen Maßnahmen immer noch auf die Modellrechnung wie zu Beginn der ‚Pandemieausrufung‘ stützen, obwohl diese Daten mittlerweile widerlegt seien: „Das heißt, wir können alle Maßnahmen, die aufgrund dieser Hochrechnung passiert sind, sofort beenden.“

In Zahlen ausgedrückt: „Wir haben jetzt etwas mehr als 9.000 Todesfälle an Corona beobachtet, in dieser Saison. Wir hatten aber im Jahr 2017/2018 eine Grippewelle/Influenzawelle mit 25.000 Toten. Das bedeutet also, wir bewegen uns im Bereich der normalen Grippesterblichkeit.“

Zudem sind Viren mitnichten die häufigste Todesursache: Laut der WHO starben alleine im Jahr 2019 weltweit rund neun Millionen Menschen an Herzkrankheiten. Demgegenüber beläuft sich die kumulative Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus von Anfang 2020 bis Ende März 2021 auf (nur) gut 2,7 Millionen.

Um die massiven Einschränkungen trotzdem flächendeckend umzusetzen, wird gerade an einem neuen Paragraphen 28b des Infektionsschutzgesetzes gearbeitet – der als sogenannte ‚Bundes-Notbremse‘ verkauft wird und u.a. die Ausübung von Sport verbieten, Freizeiteinrichtungen schließen und Übernachtungsangebote untersagen wird.

Damit wollen sich die ‚Herrschenden‘ aber nicht begnügen, wenn man schon mal dabei ist alles an Rechten auszuhebeln, was nur geht: So hat der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgeschlagen, die Grundlagen für einen befristeten Ausnahmezustandes zu schaffen. Wobei gleich auch noch über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren geredet wird. Gegen einen Virus?!! Und auch der Virologe Christian Drosten, eindeutig ein ‚Corona-Gewinnler‘, verlangt zusätzliche, darüber hinausgehende Schritte.

Doch nicht alle sind eingeknickt. Einer der wenigen, die sich öffentlich gegen Ausgangsbeschränkungen aussprechen, ist Karl-Josef Laumann, der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim wiederum hat Anfang Februar eine landesweite Ausgangssperre in Baden-Württemberg gekippt, und ebenso hat das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen vor kurzem eine entsprechende Ausgangssperre aufgehoben.

Der Rechtswissenschaftler Volker Boehme-Neßler hat ein vernichtendes Urteil über die Corona-Zwangsmaßnahmen der Regierung veröffentlicht. Ihm zufolge sind Ausgangssperren „diktatorisch und verfassungswidrig“. Die Rechtsanwältin Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht, betrachtet den neu geplanten Paragraphen 28b gar als den „größten Staatsstreich seit Kriegsende“, da er weit über das Kriegsrecht hinausgeht. Für sie bedeutet er die „Beendigung aller Freiheiten, die komplette Vernichtung der Rechte und die endgültige Beseitigung der Demokratie.“ Einen ausführlichen Bericht mit dem Paragraphen im Wortlaut gibt es hier. Und ja, ich zitiere sie trotz ihrer umstrittenen Gesinnung.

Auch die Vertreter deutscher Landkreise sowie Politiker aus mehreren Bundesländern haben Zweifel an der geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Ebenso wird die Initiative durch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags infrage gestellt. Das siebenseitige Papier, das Telepolis exklusiv vorliegt, verweist auf mehrere Gerichtsentscheide, die teils erhebliche Zweifel an der alleinigen Begründung von Grundrechtseinschränkungen durch einen Inzidenzwert äußern.

Prof. Dr. Werner Bergholz, ein Spezialist für Standardisierung und Normung, beschreibt die Inzidenzwerte sogar als eine ‚Hausnummer‘, da die Daten von vornherein falsch erhoben und berechnet werden. Seine schon im Oktober 2020 vorgebrachte Warnung vor manipulierbaren Inzidenzwerten ist nach einer Anhörung im Gesundheitsausschuß des Bundestages allerdings ignoriert worden. Detailliert kann man seine Argumentation hier nachlesen.

Einer der führenden Epidemiologen Deutschlands und Leiter der Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, Prof. Dr. Gérard Krause, bestätigt ebenfalls, daß sich die Inzidenzwerte immer mehr von der gesundheitlichen Realität im Land entfernen.

Sollte es trotzdem zur Verabschiedung des Paragraphen 28b kommen, haben Händler und Gastronomen bereits mit einer Verfassungsklage dagegen gedroht – der sich dann hoffentlich noch viele weitere Branchen anschließen werden. Verfassungsrechtliche Bedenken, vor allem was die Ausgangssperren betrifft, hat auch der Verfassungsrechtler Thorsten Kingreen von der Universität Regensburg.

Ich komme nun zu weiteren Gerichtsentscheidungen, die den Zwangsmaßnahmen entgegentreten. Am 11. Januar hat das Amtsgericht Weimar entschieden, daß die Corona-Kontaktverbote in Thüringen verfassungswidrig sind. Eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ habe es nie gegeben! Das Urteil schließt mit folgender programmatischer Feststellung:

„Bei der von der Landesregierung im Frühjahr (und jetzt erneut) verfolgten Politik des Lockdowns, deren wesentlicher Bestandteil das allgemeine Kontaktverbot war (und ist), handelt es sich um eine katastrophale politische Fehlentscheidung mit dramatischen Konsequenzen für nahezu alle Lebensbereiche der Menschen, für die Gesellschaft, für den Staat und für die Länder des Globalen Südens.“ (Betonung von mir)

In einem weiteren Urteil (pdf) vom 8. April hob ein Weimarer Familiengericht die Masken-, Abstands- und Testpflicht für zwei Schüler im Alter von acht und 14 Jahren auf. Zugleich hat das Gericht bestimmt, daß der Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten sei. In dem Urteil heißt es, es sei mehr als unverhältnismäßig, daß 100.000 Grundschüler eine Woche lang sämtliche Nebenwirkungen des Maskentragens in Kauf nehmen müßten, um nur eine einzige Ansteckung pro Woche zu verhindern. Zur Beurteilung des Nutzens der Maßnahmen hatte sich das Gericht auf drei Sachverständigengutachten von Professoren auf dem Gebiet der Medizin, Psychologie und Biologie gestützt.

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport kritisierte den Beschluß und versteckte sich dahinter, daß er „gravierende verfahrensrechtliche Zweifel“ aufwerfen würde. Und auch hier wieder: Kein Wort zum Inhalt, denn jegliche Diskussion über Sinn oder Unsinn der Maßnahmen soll ja unterbleiben. Breiten Beifall erhält das Familiengericht hingegen von Seiten des Netzwerks Kritische Richter und Staatsanwälte (pdf-Text hier).

Nur wenige Tage später erklärte auch das Amtsgericht Weilheim in Bayern die Maskenpflicht an Schulen für verfassungswidrig und nichtig. Der Schulleitung wird untersagt, die betroffene Schülerin zum Tragen einer Schutzmaske auf dem Schulgelände zu zwingen. Zudem dürfe das Kind weder vom Klassenverband isoliert noch vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Und was macht der Staatsapparat? Er versucht die couragierten Richter mundtot zu machen – ebenso wie die Sachverständigen, die das Amtsgericht zurate gezogen hat, und die nun als ‚äußerst umstritten‘ diffamiert werden. Die Staatsanwaltschaft prüft zudem drei Strafanzeigen gegen den zuständigen Richter in Weimar, dem Rechtsbeugung vorgeworfen wird. Der klageführenden Mutter will man derweil beikommen, indem gesagt wird, sie hätte vor dem Verwaltungsgericht, statt vor dem Familiengericht klagen müssen.

Das Amtsgericht Ludwigsburg wiederum hat im März geurteilt, daß ein Bußgeldbescheid gemäß CoronaVO rechtswidrig und faktenwidrig war und daher einen Freispruch verkündet. Das Urteil zeigt die gesamte Absurdität der Corona-Verordnungsflut auf, denn man kann nicht das menschliche Leben völlig neu regeln, so daß niemand mehr jemand anderem zu nahe kommt.

Abgesehen davon sind die Regelungen auch im Hinblick auf die Übertragung von Viren völlig sinnlos, da es im Freien so gut wie keine Übertragung geben kann, selbst bei Personen mit Symptomen. Und Asymptomatische sind generell nicht ansteckend. Dazu kommt, daß die Vorschriften zur sozialen und physischen Distanz Immunsystem und Gesundheit massiv schädigen. Das Urteil ist hier einsehbar.

Pieter Schleiter, Richter in der Strafrechtsabteilung des Landgerichts Berlin und Mitbegründer des o.e. Netzwerks Kritische Richter und Staatsanwälte hat sogar schon mehrfach in Karlsruhe Verfassungsbeschwerden gegen Corona-Bestimmungen des Bundes und der Länder eingereicht, da auch er die Corona-Politik in Deutschland für verfassungswidrig hält.

Diese Beispiele sollen nicht verdecken, daß bei den Verwaltungsgerichten und den darüberliegenden Instanzen in den vergangenen zwölf Monaten weit über 10.000 Klagen und Eilverfahren gegen Corona-Verordnungen eingegangen sind. Dabei geht es meist um die Grundrechtseinschränkungen, die durch die Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren verursacht wurden. Bei den Verbraucherzentralen sind von März 2020 bis Februar 2021 sogar 137.000 Beschwerden und Anfragen mit Corona-Bezug eingegangen. Was im Mainstream mit keinem Wort erwähnt wird.

In Hannover wiederum ist im April mehreren Eilanträgen gegen die nächtliche Ausgangssperre stattgegeben worden. Die 15. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover erklärte, es bestünden „Bedenken, ob die Anordnung der Ausgangssperre verhältnismäßig sei“.

Ähnliche Urteile werden auch aus anderen Ländern gemeldet. So hat ein Brüsseler Gericht Ende März in einem Eilverfahren entschieden, daß Belgien seine landesweit geltenden Corona-Einschränkungen innerhalb eines Monats zurücknehmen oder per Gesetz absichern muß, andernfalls drohen Strafzahlungen. Die belgische Liga für Menschenrechte (LDM), die im Februar gegen die Einschränkung geklagt hatte, geht davon aus, daß für Maßnahmen wie Maskenpflicht, Ausgangssperren oder Kontaktbeschränkungen eine ausreichende Rechtsgrundlage fehlt. Grundfreiheiten könnten nicht per Verordnung eingeschränkt werden, das Parlament müsse beteiligt werden.

Interessanterweise hatte das oberste Gericht in Österreich bereits im Juli 2020 zwei Verordnungen der Regierung in Bezug auf Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig erklärt. Zum einen das allgemeine Betretungsverbot für öffentliche Orte bzw. das Verlassen der Wohnung, zum anderen die Ungleichbehandlung bei den Regelungen zur Wiedereröffnung der Geschäfte nach dem Lockdown.

Daß Lockdowns der größte Fehler sind, ist die Ende März gezogene Bilanz über die Corona-Politik des US-Bundesstaates Florida. Hier gab es nie eine Maskenpflicht und kaum nennenswerte andere Einschränkungen – und dennoch liegt die COVID-19-Sterblichkeit unter dem Bundesdurchschnitt der USA.

Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte sich im September 2020 von Wissenschaftlern wie Michael Levitt und Jay Bhattacharya von der Stanford University sowie Martin Kulldorf von der Harvard Medical Schoool beraten lassen. Diese waren als Initiatoren der Great Barrington Declaration bekannt geworden, in der sich zahlreiche Mediziner sowie Epidemiologen gegen Lockdowns und stattdessen für einen gezielten Schutz der Risikogruppen einsetzten. Mittlerweile haben in den USA 17 Staaten die Einschränkungen weitestgehend aufgehoben.

Laut Bhattacharya „haben die Lockdowns zu vielen, vielen, vielen unnötigen Todesfällen geführt, sowohl direkt als Folge der Lockdowns als auch indirekt durch diesen falschen Glauben an die Fähigkeit der Lockdowns, die Gefährdeten zu schützen. (…) Die Lockdowns töteten tatsächlich Menschen, zerstörten Leben, zerstörten Familien.“ Und auch die Maskenpflicht scheint wenig gebracht zu haben: Würden die Masken die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Erregers verhindern, hätte man in Gegenden mit einer strengen Maskenpflicht einen Effekt sehen müssen. Dies sei aber nicht der Fall gewesen.

Auch der medizinische Chefberater der britischen Regierung, Prof. Chris Whitty, erklärte Anfang April, daß es in Großbritannien nach dem Auslaufen der jetzigen Regelungen im Juni wohl keine Lockdowns mehr geben wird. Statt dessen soll das Coronavirus in Zukunft wie eine Grippe behandelt werden.

Damit bin ich beim nächsten Punkt, der Maskenpflicht, die mir eher als das Verordnen eines symbolischen Maulkorbs vorkommt. Vorab: Jeder Mensch hat das Recht, sie zu tragen, aus welchem Grund auch immer. Und wohl jeder von hat schon seit Jahrzehnten Menschen in Asien gesehen, oder auch Touristen hier vor Ort, die aus eigener Entscheidung eine Schutzmaske tragen. Das hat aber nicht das Geringste mit dem Zwang zu tun, sie der gesamten Bevölkerung zu ‚verschreiben‘. Zudem sollte man sich wenigstens rudimentär damit beschäftigen, was man sich da vor die Atemwege bindet.

Im Februar veröffentlichte Florian Schwinn auf dem Blog von buchkomplizen.de eine Analyse unter dem Titel ‚Gift im Gesicht, aus der ich einige Absätze zitieren möchte:

Auch wenn das Vlies der meisten FFP2-Masken wie Papier erscheint, es handelt sich um einen thermoplastischen Kunststoff: Polypropylen. Dazu kommen Klebstoffe, Bindemittel, Antioxidantien, UV-Stabilisatoren in großen Mengen.

Außerdem haben die Forscher vom Hamburger Umweltinstitut und der Leuphana-Universität in Lüneburg (…) flüchtige organische Kohlenwasserstoffe in den zertifizierten Masken gefunden. In manchen waren auch große Mengen Formaldehyd oder Anilin, und dann zusätzlich künstliche Duftstoffe, die den unangenehmen Chemiegeruch überlagern sollen. Bei den blau eingefärbten OP-Masken wird zusätzlich meistens noch Cobalt als Farbstoff verwendet.

Alles in allem tragen wir einen Chemiecocktail vor Nase und Mund, der nie auf seine Giftigkeit und niemals auf etwaige Langzeitwirkungen untersucht wurde. Und weil die Chemie alleine nicht auszureichen scheint, atmen wir auch noch Mikrofaserpartikel ein, die genau die richtige Größe haben, um sich in unserer Lunge festzusetzen oder von dort aus weiter durch den Körper zu wandern.

In einer über 50-seitigen Expertise offenbart der Prof. Dr. Arne Burkhardt, der u.a. 18 Jahre lang das Pathologische Institut in Reutlingen geleitet hat, die Folgen der Maskenpflicht für die Gesundheit. Auch er kommt zu dem Schluß, daß die Maske eher ein Politikum sei und eher schadet als nützt: „Gesundheitsschäden und Langzeitfolgen durch Maskentragen werden bisher offiziell – auch von Ärzteverbänden – verleugnet oder verniedlicht.“ Ein Auszug seines Papiers findet sich hier.

Zu dem internationalen Geschehen auf diesem Sektor ist zuerst der Oberste Gerichtshof von Wisconsin zu nennen, der Ende März die landesweite Maskenpflicht aufgehoben hat, da die Notstandsgesetze im Bereich der öffentlichen Gesundheit rechtswidrig erlassen wurden. Kurz darauf heben auch Utah und Alabama ihre Maskenpflicht auf, womit es bereits 18 Bundesstaaten in den USA sind, in denen man in keine Schutzmasken mehr tragen muß. Elf davon hatten nie eine eingeführt – ohne daß dies die Gesundheitslage verschlechtert hätte.

Anfang März hat der texanische Gouverneur Greg Abbott auch die verbliebenen Corona-Beschränkungen aufgehoben, ohne daß die Infektionszahlen dadurch angestiegen sind. Stattdessen verzeichnet Texas sogar fallende Zahlen.

Insbesondere vor Einwegmasken mit Graphen oder Biographen warnt Kanadas Gesundheitsministerium Anfang April, nachdem kurz davor auch die Regierung der Provinz Quebec vor einer Verwendung dieser Masken gewarnt hatte. Laut Health Canada haben Voruntersuchungen an Tieren gezeigt, daß Graphen eine potentielle Lungentoxizität aufweisen könnte.

Fast zeitgleich mahnt die Deutsche Wildtier Stiftung (DWS), daß Corona-Schutzausrüstung Wildtiere töten könne. Als Beispiele werden achtlos weggeworfene Plastikhandschuhe genannt, die zu einer Todesfalle für Fische werden, während sich die Küken von Singvögeln mit den Masken-Gummibändern strangulieren, die von den Vogeleltern als Nistmaterial ins Nest geschleppt werden.

Daß die Maskenpflicht im Freien und Ausgangssperren kontraproduktiv sind, sagen auch führende Aerosolforscher aus Deutschland, die in einem offenen Brief (pdf) von der Politik einen Kurswechsel bei den Maßnahmen fordern. Demnach würden die Sars-CoV-2-Erreger fast ausnahmslos in Innenräumen übertragen. Im Freien sei das äußerst selten, wo auch nie größere Gruppen – sogenannte Cluster – infiziert werden würden, was viele Einschränkung, wie bei Demonstrationen beispielsweise, als reine machtpolitische ‚Masche‘ demaskiert.

Interessant ist auch die Ende März eingebrachte Anfrage des Abgeordneten Stefan Förster an den Senat von Berlin, der nter anderem fragt, warum die bis Ende März akzeptierten, zumeist hellblauen oder hellgrünen OP-Masken nun nicht mehr genügen sollten. Auf die Frage, ob die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske auch für das Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern gilt, erhält er die Antwort: „Nein, für das Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern gilt die Pflicht nicht. Aus arbeitsschutzrechtlichen Aspekten ist es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zumutbar, während der gesamten Arbeitszeit eine FFP-2-Maske zu tragen. Jedoch ist (…) eine OP-Maske zu tragen.“ Nachtigall, ick hör dir…

Noch sehr viel wichtiger ist in meinen Augen, zu verhindern, daß Kinder zum Tragen von Masken gezwungen werden, was die Pädagogin Myriam Kern gar als Verbrechen betrachtet. In einem offenen Brief an die rheinland-pfälzische Landesbildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bezieht sie sich auf Dutzende von Studien, die besagen, daß die Schulschließungen und die Lockdown-Maßnahmen massive schädliche Auswirkungen bei Kindern und Jugendlichen haben. Der Anfang März verfaßte Text kann hier nachgelesen werden. Die meisten Reaktionen darauf verweisen hingegen nur auf ihre ‚völkisch-rassistische Gesinnung‘ – und ignorieren alle inhaltlichen Argumente. So als ob sich eine ‚rechte‘ Mutter keine Sorgen um ihre Kinder machen dürfte…

Es überrascht dann aber doch, daß die rheinland-pfälzische Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord mit Sitz in Koblenz schon Anfang April den örtlichen Apotheken ein Verkaufsverbot von FFP2-Masken für Kinder erteilt: „FFP2-Schutzmasken für Kinder sind wegen des Fehlens einer Rechtsgrundlage in der EU grundsätzlich nicht verkehrsfähig.“

Was das Kindeswohl und die damit zusammenhängenden rechtlichen Implikationen anbelangt, so sollte man unbedingt die Darlegungen des Familienrichters a.D. Hans-Christian Prestin anschauen (47:13). Auch der Psychologe Prof. Manuel Schabus von der Uni Salzburg geht davon aus, daß die Regierungsmaßnahmen gegen die Pandemie die junge Generation bereits nachhaltig geschädigt haben. Ebenso prangert der Deutschen Kinderschutzbund die fehlende Beachtung von Kinderrechten während der Corona-Pandemie an.

Womit als nächster Punkt die Impfungen zu nennen sind. Auch hier gilt wieder das Recht auf die eigene Entscheidung, während jede Form von Zwang mit aller Kraft abzulehnen ist. Es geht also nicht um Impf-Befürworter gegen Impf-Gegner, sondern darum, keinesfalls die Freiheit der eigenen Wahl aus den Händen zu geben! Leider scheint ein Interessenverbund aus Politik und Wirtschaft die gegenteilige Meinung zu vertreten, wozu ich eine lange Reihe an Beispielen anführen könnte.

Zu den dabei angewendeten Tricks gehören „mehr Freiheiten für geimpfte Menschen“, wie sie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereits zu Ostern angekündigt hatte, und wie sie vor wenigen Tagen vom Berliner Senat beschlossen wurden – entsprechend einer Empfehlung des RKI, da sich eigentlich nur um gesundheitliche Belange zu kümmern hat. Menschen, die gegen Corona geimpft sind, dürfen demzufolge auch abseits des Lebensmittelhandels einkaufen gehen oder ein Museum besuchen.

Im Neusprech der Presse hört sich das dann so an: „Rechtsexperten sind sich schon länger darin einig, daß an einer schrittweisen Lockerung der Grundrechtsbeschränkungen für Geimpfte kein Weg vorbeiführt.“ Was jeder vernunftbegabte Verstand schreiend komisch finden müßte, oder als Grund dafür, sich vor Verzweiflung ins eigene Schwert zu stürzen.

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt den Ländern zudem, die Quarantäne-Pflicht für geimpfte Kontaktpersonen von Infizierten aufzuheben. Voraussetzung ist, daß es sich um in der EU zugelassene Impfstoffe handelt. (Den gesamten ‚geschäftlichen‘ Interessenbereich bezüglich dieser Stoffe lasse ich hier einmal außer acht – ebenso wie die diversen Korruptionsskandale rund um die Maskenbeschaffung.)

Als unglaublich infam betrachte ich, daß der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte vor einer Woche grünes Licht für Zwangsimpfungen gegeben hat – was seinem eigentlichen Auftrag diametral zuwiderläuft. Dazu behauptet das EGMR auch noch, die verordneten Pflichtimpfungen seien im ‚besten Interesse‘ der Gesellschaft. Was impliziert, daß damit nicht die Gesellschaft der Menschen, sondern die Gesellschaft der Interessen gemeint ist.

Das englischsprachige Urteil in der Klage ‚Vavřička und andere gegen die Tschechische Republik‘ ist hier veröffentlicht. Der Fall war von tschechischen Familien vor Gericht gebracht worden, die mit einer Geldstrafe belegt wurden oder deren Kindern der Zugang zu einer Kindertagesstätte verweigert wurde, weil sie der gesetzlichen Impfpflicht nicht nachgekommen waren. Nach tschechischem Recht müssen Kinder gegen neun Krankheiten geimpft werden, darunter Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und Masern. Nun soll auch Corona dazu kommen.

Verblüfft war ich von der Meldung, daß ausgerechnet Geert Vanden Bossche, der als einer der weltweit führenden Virologen gilt und ein starker Befürworter von Impfstoffen ist – und im Bereich der Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung für die Pharmaunternehmen Novartis und GlaxoSmithKline, sowie für die Organisation GAVI und die Bill & Melinda Gates Stiftung tätig war – schon Mitte März davor warnte, daß die Massenimpfkampagnen gegen das Corona-Virus eine globale Katastrophe „epischen Ausmaßes“ auslösen könnte!

In einem offenen Brief an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert Bossche Ende März, weltweit alle Impfkampagnen gegen das Corona-Virus sofort zu stoppen. Die Impfung von Menschen gegen das Corona-Virus mitten in einer Pandemie wird seiner Ansicht nach dazu führen, daß das Virus immer ansteckender wird. Damit werde auch die Resistenz der Viren gegen die Impfstoffe weiter zunehmen und viel infektiösere Virusvarianten nur noch verstärken.

Völlig verschwunden ist die Vernunft also doch nicht. Was vermutlich auch der Grund für eine Meldung ist, der zufolge Mitte März 600 Ärztinnen und Ärzte sowie Praxispersonal aus Stadt und Region Hannover geimpft werden sollten. Zu dem Impftermin erschienen dann aber nur 200 ‚Impfwillige‘, während die anderen den Termin ohne Absage verstreichen ließen. Die Vorbehalte, die hier zutage treten, werden aber auch anderenorts gemeldet. Demnach hatten sich schon Ende Februar rund ein Drittel der US-Marines einer Corona-Impfung verweigert, zumeist die Jüngeren von ihnen.

Ein letztes Wort zu den vielen Berichten über die Nebenwirkungen der Impfungen, die teilweise sogar tödlich verlaufen. Im Grunde ist dies nicht verwunderlich, denn solche Fälle – und auch in der vorliegenden Häufigkeit – gibt es immer und überall. Trotzdem handelt Dänemark in meinen Augen verantwortungsbewußt, da es als erstes Land in Europa die Corona-Impfungen mit dem Präparat von AstraZeneca wegen der Hinweise auf seltene, aber gravierende Nebenwirkungen dauerhaft einstellt.

Fast schon eine Menetekel ist, was bei dann geschah: Tanja Erichsen von der dänischen Arzneimittelbehörde erklärte gerade auf einer Pressekonferenz, daß das Risiko von ungewöhnliche Blutgerinnseln und Blutungen durch AstraZeneca zwar gering sei, aber dennoch zu hoch, um mit den Impfungen wie geplant fortzufahren… als sie das Bewußtsein verliert und umkippt.

Es ist selbstverständlich, daß jemand wie der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns Pfitzer Albert Bourla davon spricht, daß eine jährliche Impfung notwendig werden könnte, denn er lebt ja vom Absatz solcherart Substanzen. Bezeichnet wird das Multimilliardengeschäft mit dem Begriff ‚regelmäßige Auffrischungen‘. Erst dann könnten wir weitestgehend wieder normal leben. Bedenklich wird es erst, wenn Politiker und Pressevertreter diese Meinung als alleinige Wahrheit darstellen.

Ein weiterer elementarer Punkt: Nicht nur der ehemalige NSA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden warnt vor der Gefahr, daß Regierungen einmal eingeführte Überwachungsmethoden auch nach der Corona-Krise beibehalten könnten. Eines der Kontrollinstrumente, die bereits zum Einsatz kommen, ist die digitale Kontaktverfolgung.

Die Datenschützer-Plattform Top10VPN hat eine Datenbank aufgebaut, die erfaßt, welche digitalen Tracking-Apps für Kontakte und Aufenthaltsorte bislang in Verwendung sind und welche Möglichkeiten es zur physischen Überwachung gibt. Demnach seien im Zuge der Corona-Krise 120 Kontakt-Tracking-Apps in 71 Ländern, 60 Aufenthalt-Tracking-Apps in 38 Ländern und 43 physische Überwachungssysteme in 27 Ländern in Dienst gestellt worden.

Dazu kommen Maßnahmen wie Userdaten-Mitteilungen durch Telekommunikationsunternehmen in 20 Ländern oder Drohnen zur Überwachung von Lockdowns in 22 Ländern. Und trotzdem soll es noch Leute geben, die dies als ‚paranoid‘ betrachten.

Noch nicht zu belegen ist die Meldung, daß in den USA in Geheimdienstkreisen vermutet wird, daß die BGI-Group (früher: Beijing Genomics Institute), die als das größte Forschungszentrum der Welt für Genetik gilt, mit Hilfe der COVID-19-Testkits die biometrischen Daten der Bürger sammelt, aufbewahrt und weiterverarbeitet. Es ist nicht auszuschließen, daß diese Methode der Datengewinnung auch von anderen Regierung praktiziert wird.

Bei uns in Berlin soll die Corona-Protestbewegung künftig als ‚neue Form des Extremismus‘, die sich nicht in bestehende Kategorien einordnen lasse, beobachtet werden. Damit folgt der Verfassungsschutz der Hauptstadt dem Beispiel anderer Bundesländer, wie Hamburg, Baden-Württemberg und Bayern. Innenminister Horst Seehofer rechnet sogar mit einer bundesweiten Beobachtung der Bewegung durch den Sicherheitsapparat. Das bedeutet, daß der Geheimdienst personenbezogene Daten auswerten und speichern kann, ebenso wie er nachrichtendienstliche Mittel einsetzen, also heimlich Informationen beschaffen darf.

Vorgeschoben werden ‚hinreichend gewichtige Anhaltspunkte‘ dafür, daß die Protestbewegung teils verfassungsfeindliche (!?) Bestrebungen verfolgen würde. Das wäre eine passende Ergänzung zu den perfiden Polizeitaktiken während mehrerer Demonstrationen, von denen ich aus erster Hand erfahren habe: Erst wurden die Teilnehmer stark zusammengedrängt – um die Veranstaltung dann wegen dem Nichteinhalten von Abstandregeln auflösen zu können.

Interessant ist, daß einem durchgesickerten internen Schriftstück des Bundeskriminalamts (BKA) vom November 2020 zufolge die Gewalt auf den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen hauptsächlich von linksextremen Kleingruppen ausgeht, die augenscheinlich an einem eklatanten Informationsmangel leiden, während betont wird, daß die Anhänger von ‚Querdenken‘ und die Teilnehmer an den Kundgebungen größtenteils nicht gewalttätig sind. Das BKA versuchte im Januar 2021 durch Androhung juristischer Folgen, die öffentliche Verbreitung ihrer Analyse über die Corona-Demonstrationen zu unterbinden, die die Berliner Whistleblower-Plattform Mutigmacher e.V. veröffentlicht hatte.

Zur Abrundung dieser Zusammenfassung möchte ich auf den Film Die Hamburger Krankheit von Peter Fleischmann hinweisen, in welchem sich von Hamburg aus eine tödliche Seuche über die gesamte Bundesrepublik Deutschland ausbreitet und die Bürger in Panik sowie die Behörden in fieberhaft-sinnlose Notstandsaktivitäten versetzt. Ach ja, der Film stammt von 1978/1979!

Eine im Jahr 2019 restaurierte und neu geschnittene Fassung war bis vor Kurzem auf YouTube offen anschaubar, inzwischen muß man sich anmelden. Honi soit qui mal y pense! Alternativ kann man den Film auf vimeo leihen oder kaufen.

Zum Thema paßt natürlich auch die ARTE/NDR-Doku von 2009 mit dem Titel Profiteure der Angst – Impfstoff-Marketing mit erfundenen Pandemien, die inzwischen von YouTube entfernt wurde, weil sie „gegen die Community-Richtlinien verstößt“. WTF?

Apropos: Merkt Ihr auch, daß immer mehr Seiten im Internet wegzensiert werden? Meist unter fadenscheinigen Erklärungen, doch oft sogar ohne diese. Für mich merklich begonnen hat es 2017, als zwei der informationstechnisch ertragreichsten Homepages auf dem Gebiet der Erneuerbaren und Neuen Energie über Nacht verschwanden. In einem Fall soll der Tod des Betreibers der Grund gewesen sein, im anderen eine Verurteilung wegen Päderastie – beides ohne jeden Beleg. Bei weiteren Seiten hat die Qualität so eklatant nachgelassen, daß sie fast nutzlos geworden sind.

Bald darauf begannen auch alle Homepages zu verschwinden, die sich gegen einen Regime-Wechsel in Syrien aussprachen. Ich habe diese Entwicklungen besonders genau beobachtet, weil sie meine beiden Hauptinteressengebiete darstellen, wie Ihr alle wißt.

Beklagt euch also nicht eines Tages, daß ihr mit der Situation nicht mehr klarkommt, denn das ‚eines Tages‘ ist HEUTE! Wie naiv waren doch George Orwell und Aldous Huxley…

BTW: Gerade stelle ich fest, daß auch der Film Corona auf YouTube gelöscht wurde – was ebenfalls mit einem ‚Verstoß gegen die Community-Richtlinien‘ begründet wird… welche allem Anschein nach von Interessenvertretern formuliert und durchgesetzt werden. Das ist Zensur und nichts sonst – und damit ebenfalls verfassungswidrig. Gegen einen Warnhinweis hätte niemand etwas, aber hier wird die Verfügungsgewalt über das Medium benutzt, um durch ausschließlich einseitige Informationen zur „Verschafung der Gesellschaft“ beizutragen.

Hierzu ist noch zu ergänzen, daß es diverse Anzeichen dafür gibt, daß die derzeitige ‚Pandemie‘ einen langen Vorlauf hatte, was in den Buch Chronik einer angekündigten Krise von Paul Schreyer gut mit Quellen belegt wird. Dazu paßt auch der im Mai 2019 – also sechs Monate vor den ersten Corona-Fällen in China – bei der CDU-Bundestagsfraktion in Berlin veranstaltete Kongreß Globale Gesundheit stärken, an dem u.a. Angela Merkel, Jens Spahn, Christian Drosten, der WHO-Chef Tedros, die Gates-Stiftung, der Wellcome Trust und diverse Vertreter der Pharma-Lobby teilgenommen haben. Ein archivierter Mitschnitt (03:14:55) ist hier zu finden. Eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Aussagen hat anonymousnews.ru zusammengestellt (12:46), wo Milliarden-Profite und Geopolitik als Hauptgründe der aktuellen Katastrophen-Inszenierung genannt werden.

Eine der besten Sammlungen über die Fakten zu Covid-19 findet sich übrigens auf der Seite von Swiss Pollicy Research.

Und wer nach dem Vorstehenden wieder schmunzeln und sogar lachen möchte, kann sich hier ansehen, wie Corona in Bildern und Karikaturen erklärt und veralbert wird. Da sind ein paar echte Perlen dabei – und auch kreative Aufrufe zum Widerstand (auch wenn die Page selbst umstritten ist! Scheiß‘ drauf!).

Denn meiner Meinung nach sind Zuversicht und Hoffnung, mentale Hygiene, Solidarität und Social Closeness angesagt – und nicht dessen Gegenteil, das mit dem Social Distancing‘ ein ‚Feindbild Menschkreiert, wie es meine Freundin Limara formuliert hat.

© Achmed A. W. Khammas, 20.04.2021

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