vonfeministischklasse 18.12.2018

Feministisch? Klasse!

Maren Streibel schreibt knackige politisch-philosophische Artikel in angenehm überraschender Verständlichkeit.

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Als Frau*[1] im Panoptikum – Was es ist und wie es ist

„Sehr schönes Kleid!“ sagt mein Nachbar lächelnd, während ich aus der Tür gehe. „Nett“, denke ich. Mit dem Rennrad fahre ich die Straße entlang, ein Auto hupt, ich versuche, nicht zu gucken, doch nicht nur der Beifahrer hängt aus dem Fenster, auch seine Zunge aus seinem Mund. Ich möchte gar nicht erst hören, was er mir da hinterherruft. Ok, heute habe ich anscheinend wieder etwas an, was die Norm trifft. Wenigstens haut mir diesmal kein Motorradfahrer auf den Po, während ich fahre. Aber sonst fühlt sich der Tag an wie fast immer.

Normal ist ein Tag dann, wenn einige Männer oder männlich gelesene Menschen sich mir gegenüber so übervorteilt und sicher fühlen, dass sie mir Dinge sagen oder mich berühren, wie sie es sich mit den meisten Männern nicht trauen würden. Da hätten sie “Respekt” im Sinne von Angst, eine geklatscht zu kriegen.

Ich sitze auf der Parkbank, oh man der Typ gegenüber vom Teich versucht tatsächlich unter meinen Rock zu gucken. Das ist doch zu weit weg, der sieht doch eh nichts, wie lächerlich. An ihm vorbeilaufen möchte ich auf dem Rückweg trotzdem nicht.

Wenn ich samstags in Jogginghose und Kapuzenpulli zum Supermarkt gehe, ist das Feedback meist zurückhaltender. Das fühlt sich fast freier an, weil ich dann weiß, ich werde so generell weniger angeguckt. Die Kleidung spielt dabei nur ein Faktor dafür, ob mir Weiblichkeit zugeschrieben wird. Lange Haare und mein zierlicher Körper rufen meist schon das Bild von Norm-Weiblichkeit hervor.

Manchmal wird mein Aussehen kommentiert und manchmal nicht. Ich fühle mich also ständig beobachtet: Es könnte ein Kommentar oder ein anderer Eingriff kommen, aber manchmal kommt er nicht. Ich rechne immer damit. Ich weiß, je mehr Haut, desto höher die Wahrscheinlichkeit. Aber das kann sich auch ganz anders verhalten. Wenn ich mich jetzt in meinen Sporthotpants bücke, guckt dann grad jemand? Mein Fahrrad hat eine Stange. Zum Absteigen muss ich mein Bein hochheben – versucht gerade jemand einen kurzen Blick unter meinen Rock zu erhaschen? Es geht in diesem Text also weniger darum, wie sich jeder Kommentar oder jedes Hinterherpfeifen konkret anfühlen. Vielmehr geht es mir zum einen darum, was dieses Gefühl des ständig beobachtet sein ist. Zum anderen geht es darum, was für ein gesellschaftliches Verhältnis hinter solch einem vermeintlichen Einzelfall steht.

 

Das Gefühl, ständig beobachtet zu sein

Was Leute sehen, ist mir ziemlich egal. Dass ich wirklich richtig Angst habe, kommt nur sehr selten vor. Es geht mir hier auch nicht darum, dass über das Aussehen von Frauen* sehr viel geredet wird. Das hängt zwar mit dem Beobachtet-werden zusammen, ist aber noch ein anderes Problem, das ich hier nicht behandeln möchte. Es geht mir um das Gefühl, überall Augen zu spüren, theoretisch ständig beobachtet zu sein, sobald man sich als Frau* im öffentlichen Raum aufhält. Dafür ist nicht das beliebige Gesehenwerden wahlloser Mitmenschen entscheidend, sondern das Gefühl, Männerblicke auf einer zu spüren. Da bleibt es manchmal auch nicht nur bei einem Spruch.

Es ist die Erfahrung, immer wieder von Männern, mit denen man nicht in Kontakt steht, sie nicht kennt, nicht mit ihnen spricht, sie vielleicht nicht einmal anguckt, ein Feedback zu bekommen. Dieses Feedback ist weder gut und keinesfalls neutral. Die Erfahrung der ständigen unvorhersehbaren Beobachtung ist genau, was das Panoptikum ausmacht. Die Idee des Panoptikums stammt von dem Sozialreformer Jeremy Bentham. Er entwarf im 18. Jahrhundert einen Plan für eine Gefängnisarchitektur, die größtmögliche Überwachung bei geringstem Aufwand ermöglichen sollte: In der Mitte des Gefängnisses steht ein großer Turm, der ganz oben ringsum Fenster hat, durch die manchmal jemand auf die Insassen sieht. Von dort aus kann man in die Zellen gucken, die konzentrisch um den Turm herum angeordnet sind. Aus den Zellen allerdings sieht man nicht, ob man gerade beobachtet wird.

Man weiß also, theoretisch wäre es bei jedem eigenen Schritt möglich, dass man gerade von dem Überwacher im Turm beobachtet wird. Aus dieser Architektur folgerte der Philosoph Michel Foucault[2] (1926-84) deshalb, dass sie zu einer permanenten Selbstdisziplinierung und Selbstregulierung führt. Da der Insasse den Überwacher nicht sieht, läuft die Beherrschung indirekter. Das ständige Gefühl, beobachtet zu sein, führt dazu, dass der Insasse selbstregulierende Mechanismen verinnerlicht, so dass er sich gar nicht erst traut, z.B. seine Arbeit zu unterbrechen, denn das könnte jeder Zeit auffallen und eine Strafe provozieren. In Benthams Gefängnis, in dem damals zur Arbeit erzogen wurde, hat der Gefangene gar nicht erst Müßiggang angefangen, denn er wusste, sofort würden Maßregelung und Strafe folgen. Also arbeitet er sich ständig beobachtet fühlend (wie) von allein, von sich aus weiter. Was bedeutet Benthams und Foucaults Idee der ständigen Beobachtung für mich als Frau*?

 

Ein Panoptikum. Viele Geschlechter. Ein gesellschaftliches Verhältnis.

Jeder Mensch lebt in einem Panoptikum, auch ein weißer Mann, denn jede*r kennt von klein auf die Erfahrung, z.B. für normabweichendes Verhalten in irgendeiner Form sanktioniert zu werden. Die verschiedenen Herrschaftsverhältnisse und das Ineinandergreifen dieser stellen sich jedoch für jede*n spezifisch unterschiedlich dar (Klasse, Rassismus, Ableismus…). Was bedeutet Benthams und Foucaults Idee der ständigen Beobachtung für mich als Frau*? Erst einmal spreche ich zwar von meinen persönlichen Erfahrungen, die aber wiederum sind kein Einzelfall. Es ist normal, dass man sich eklige Sprüche anhören muss, wenn man als Radfahrerin oder Passantin an der Ampel wartet.

Meine Erfahrungen sind also kein Einzelfall, sondern stehen für eine gesellschaftliche Struktur[3], ein gesellschaftliches Verhältnis, in dem Menschen zueinanderstehen, ein Verhältnis, in dem Geschlechter zueinander stehen: Jeder eklige Spruch unterwegs, jedes Pfeifen scheint mir zu kommunizieren, dass ich eine Frau* bin, d.h., dass einige Männer ihre Privilegien mir gegenüber ausspielen, sich einfach so verhalten, wie es ihnen passt.[4] Sie müssen gar nicht darauf achtnehmen, wie ich das finde, wie ich auf deren Lechzen reagiere, denn sie sind es gewohnt, nichts befürchten zu müssen. Gerade darin besteht ihr Privileg. Sie nehmen mich nicht als ebenbürtig mit Rechten und Grenzen wahr, sondern als Objekt. Das Hinterherpfeifen ist damit für mich eine Aussage über das Verhältnis, in dem wir zueinander stehen.

Es ist ein semantisches Eingreifen, das sagt „Du bist eine Frau und ich ein Mann. Wenn ich Lust habe, dir hinterher zu pfeifen, pfeife ich dir hinterher. Wenn du darauf keine Lust hast und mich ignorierst, mache ich das trotzdem. Es geht mir gar nicht darum, was du willst. Ich finde mich selbst ziemlich geil und gehe wie selbstverständlich davon aus, dass du es willst! So ist das im Patriarchat. Ich als Mann kann das so machen und krieg von meinen Kumpels auch noch Anerkennung dafür. Es ist ganz normal so!“ Und ich weiß auch, dass es Frauen* gibt, die Hinterherpfeifen brauchen und begrüßen. Die Sache ist nur, ob man Hinterherpfeifen will oder nicht, spielt gar keine Rolle. Es geht ja eben nicht darum, ob man das will oder nicht. Als mir mit 15 Jahren die Bauarbeiter hinterher pfiffen, habe ich mich bestätigt gefühlt als Frau, aber es war keine Bestätigung von mir als Person. Es hat gar nicht mit Einverständnis zu tun.

Ein Typ hat den Impuls, etwas hinterher zu rufen und macht es. Wenn er bemerkt, dass ich angewidert wegblicke, macht er trotzdem weiter. Diese Typen interessieren sich für mich und sie interessieren sich nicht für mich. Denn ob mich das freut, was sie sagen oder tun, spielt für sie gar keine Rolle. Wenn ich den Spruch oder das Pfeifen ignoriere, interpretieren sie es als „Zieren“ und machen verstärkt weiter. Kulturgeschichtlich haben Männer ungefähr in den letzten zwei Jahrhunderten gelernt, dass eine ausbleibende Reaktion meinerseits, ein „Zieren“, zu einem Spiel gehört, das immer nur der Mann initiiert und in dem die Frau* passiv bleibt.[5] In diesem alten Spiel geht es also gar nicht um meinen Zuspruch. Was für ein doofes Spiel! Es wird mir also damit jedes Mal kommuniziert, dass es nicht darum geht, mich ernst zu nehmen. Das würde mir ein schönes Gefühl geben. Jemand scheint sich auf der Straße für mich zu interessieren, dachte ich früher. Doch jedes auf mich Zugreifen (Pfeifen, Sprüche, Stöhnen) ist ein Mich-nicht-ernst-nehmen, deshalb nervt es und erfreut mich nicht.

Diese Selbstverständlichkeit. Und wenn ich einigen Männern im weiten Bekanntenkreis von solch einer Erfahrung erzähle, ohne mich dabei zu empören, dann müssen sie meist lachen und finden es urkomisch. Wenn ich es mit Entsetzen wiedergebe, empören sie sich auch. Dann scheinen sie auf einmal in Erwägung zu ziehen, wie eklig das für die andere Seite sein kann und dass das Gefühl, was man auf der Straße hat, u.a. davon abhängt, welches Geschlecht einem zugeschrieben wird. Wie sie dann immer aus allen Wolken fallen, wenn sie zum ersten Mal darüber nachdenken, dass es wohl einen Unterschied macht, ob sie als Mann oder als Frau* auf der Straße sind. Und dass jede*r unterschiedlich wahrgenommen und behandelt wird. Dann lachen sie immer und sagen „Also ich hätte ja nichts dagegen, wenn mir eine Frau einfach so an den Po fasst…höhöhö..“

Mh, ok, a) wie ist es, wenn das ein fremder Mann macht, von dem ihr das nicht wollt!? Und b) Hast du überhaupt die Erfahrung, dass dir eine Frau* da zur Gefahr wird? Dass das auch mal vorkommt, möchte ich gar nicht bestreiten, aber die gesellschaftliche Struktur ist doch eher eine andere. „Männer“ sind tendenziell sicherer mit ihrem Verhalten mir gegenüber. Sie kennen weniger das Risiko, dass sie körperlich von Frauen* für das angegangen werden, was sie sagen, als wenn sie sich so gegenüber einem anderen Mann verhalten würden. Ein Mann auf der Straße hat ganz andere Sachen zu befürchten als eine Frau*. C) Ich will diese ekligen Sprüche trotzdem nicht. Ich als weiße Frau* kann mir kaum vorstellen, wie es ist, wenn sich das auch noch mit Rassismuserfahrungen mischt!

Die Analogie zum Panoptikum lässt sich nicht bis ins letzte Detail ausbuchstabieren. Was die Disziplinierung durch Überwachung betrifft, breche ich aber teilweise mit meinem Verhalten gerade aus der Disziplin des weiblichen Zierens aus, wenn ich das Auf-mich-zugreifen der Typen komplett ignoriere. Auch die Idee der Strafe lässt sich so nicht übertragen. Vielmehr geht es bei dem Gedanken an das Panoptikum darum, dass sich zum einen das Gefühl ständiger unkalkulierbarer Beobachtung verinnerlicht. Und das ist konkret ein Gefühl von Ekel und Genervtsein. Zum anderen geht es darum, dass dieses Modell angewendet auf Frauen* in der Öffentlichkeit ganz klar zeigt, dass Männer die Aufseher in der Machtposition sind und Frauen* die Insass*innen des Gefängnisses. Es bezeichnet also eine Machtposition zwischen Aufseher und Insass*innen, zwischen den Geschlechtern. Die Aufseher dürfen sich weit mehr erlauben als die Frauen. Das heißt, mit jedem Rufen der Aufseher, erinnern sie mich daran, dass ich in einer Zelle sitze. Ganz egal, was sie rufen, wenn es von ihnen auf der Straße kommt, zucke ich quasi schon einmal zusammen. Zum Glück begehren die Insass*innen gerade gemeinsam auf!

Noch etwas Positives: In meinem Freundeskreis habe ich viele männlich gelesene Menschen, für die dieser Text gar nichts neues ist und die ihr Verhalten als Mann in der Öffentlichkeit versuchen, zu reflektieren. U.a. davon scheint es abzuhängen, ob auf meine Hotpants ein ekliger Spruch folgt oder nicht.

Vielleicht gibt es auch einmal noch einen Blogeintrag von mir dazu, wie ich gerade nicht auf solches Zugreifen auf mich durch Männer eingehe und auf welche Weise das angenehm wäre.

 

[1] Warum ich Frau mit * schreibe: das gesellschaftliche Geschlecht hängt von den gesellschaftlichen Verhältnissen ab, in denen ich lebe und die sind alles andere als natürlich, sondern haben sich in einer blutigen Geschichte entwickelt. Ich bin also nicht an sich ganz natürlich eine „Frau“.

[2] Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Suhrkamp Verlag. 1993.

[3] „Struktur“ meine ich in dem Sinne, dass sie den gesellschaftlichen Zusammenhang vieler vermeintlicher Einzelfälle darstellt, sie mit ermöglicht und bestimmt.

[4] Die Privilegien von Männern sind selbst wieder nicht homogen, sondern hängen von unterschiedlichen Umständen ab.

[5] Vgl. Eva Illouz: Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung. Suhrkamp. 2012. S.121 ff.

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kommentare

  • Ja, ist schon nachvollziehbar dass man sich in solchen Situationen beobachtet und auf unangenehme Art bewertet bzw. abgewertet und objektiviert vorkommt. Zumindest KANN das so sein. Wie du schon sagst gibt es ja auch Situationen in denen man eine Bewertung von außen vielleicht ganz gut findet.

    Denke mal das ist ein Problem das in der ein oder anderen Form auch Männern begegnet. Anders, ja. Vielleicht weniger häufig. Weniger sexualisiert (zumindest weniger direkt). Und meistens auch weniger bedrohlich. Aber es bleibt schlussendlich dabei: jemand den ich nicht kenne und von dem ich nichts weiß (und umgekehrt) und erst mal auch „nichts will“ maßt sich an mich zu bewerten – in aller Öffentlichkeit, lautstark. Und schlimmstenfalls hängt er sich noch irgendwie an mich ran… Ist in der Regel nicht schön.

    Ich denke gesamtgesellschaftlich betrachtet ändert sich da schon langsam was. Wichtig ist hier, wie auch in allen anderen Bereichen in denen Veränderungen stattfinden (müssen), dass man klar kommuniziert (verbal oder nonverbal) was Sache ist. Sofern es die Situation eben hergibt.

    Klar spielen da auch patriarchale Faktoren eine Rolle. Anerzogene Verhaltensweisen. Vorbilder – gute oder schlechte.

    Letztendlich ist das aber auch immer vom einzelnen abhängig. Was er „gut findet“, was er für angemessen hält, wie er sich selbst und seine Beziehung zu anderen einschätzt. Auch sowas wie Gruppendynamik. Immer wieder schön zu beobachten wie seltsam Menschen auf einmal werden wenn sie mit den richtigen (oder falschen) Leuten zusammen unterwegs sind.

    Und was der einzelne vielleicht nicht gelernt hat, wo er „falsche“ Vorbilder hatte, wo er sich oder andere oder die Beziehung in der man zueinaner steht falsch einschätzt, naja, da muss man wie gesagt Klartext sprechen. Muss ja nicht direkt auf die böse Art sein. Vielleicht hat ers ja auch gar nicht böse gemeint sondern wusste es nicht besser oder kennt es eben gar nicht anders. Vielleicht ist er auch nicht gleich einsichtig – lässt es aber beim nächsten Mal doch lieber bleiben (der liebe Stolz…). Oder er denkt zumindest mal über die Sache nach, und dass da immer auch noch jemand anders beteiligt ist. Der das Vielleicht nicht so gut findet in dem Moment.

    Naja, was soll man sagen: die Richtung kennen wir. Den Weg müssen wir jetzt eben gehen.
    Und die, die noch nicht losgelaufen sind sollten wir möglichst bald mitnehmen.

  • Welches Ziel verfolgenden Sie mit diesem Artikel? Was möchten Sie? Ich kann angucken wen ich will. Jeder kann angucken wen er will. Dies ist ein freies Land. Wie oft genau werden Sie auf der Straße von Fremden angesprochen? Wie oft haut Ihnen ein Motorradfahrer auf den Po pro Tag, pro Woche? Ihrer Beschreibung nach und im Hinblick darauf, dass sie das unmenschliche Panoptikum ins Spiel bringen ja sehr oft, bzw. andauernd. Wenn ich auf den Straßen der Stadt unterwegs bin sehe ich nur immer alle, Männer und Frauen, aneinander vorbei hetzen. Warum ich diesen Kommentar schreibe? Ich habe noch nie eine fremde Frau mit Sprüchen belästigt oder gar angefasst. Weil ich es falsch finde und peinlich für alle Beteiligten. Trotzdem und grade deswegen fühle ich mich durch Ihren Artikel angegriffen, denn ich finde, im Kontext (Stichwort Panpotikum sowie auch „…ansonsten fühlt sich der Tag an wie immer…“) sind alle Männer bei Ihnen gleich: Grabscher, Glotzer, Anmacher. Somit bin ich auch gemeint. Vielen Dank. Wie gesagt, ich weiß nicht genau was sie wollen. Scheuhklappenpflicht für Männer? Strafbestand „öbszöne Blicke“ (doch Herr Wachtmeister, ich bin mir sicher sie waren öbszön, oder zumindest anzüglich) oder was sonst? Das wir (Männer) uns alle bessern? Dazu wird dieser Artikel nicht beitragen.

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