vonhausblog 30.09.2015

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Auch 2015 eröffnete der taz Shop wieder seinen Flohmarkt der Restposten. Alle Einnahmen daraus wurden gespendet – an das Flüchtlingsprojekt The Voice Refugee Forum

Geflüchtete sind nicht, wie es dieser Tage häufig anmutet und suggeriert wird, lediglich schutzbedürftige und hilflose Menschen, sondern genauso gut auch politische Subjekte mit konkreten verbrieften Rechten und Forderungen. Um diese geltend zu machen, bedarf es entsprechender Strukturen, Organisationen und öffentlicher Aufmerksamkeit.

Die Einnahmen aus dem taz Shop Flohmarkt am 20. September gingen deshalb in diesem Jahr an das selbstverwaltete Flüchtlingsprojekt The Voice Refugee Forum, um es in seinem Kampf gegen repressive und ausgrenzende Gesetze und Strukturen in Deutschland zu unterstützen.

Insgesamt 1.000 Euro konnten wir dafür aus den Verkäufen von Mangelware und Altbeständen zusammen bekommen. So hat der ein oder andere Restposten aus unserem Warenlager doch noch eineN BesitzerIn gefunden und das Geld seinen Weg dorthin gefunden, wo es gut gebraucht werden kann.

Wer mehr über das Refugee Forum erfahren möchte schaut am Besten auf taz.de oder unter www.thevoiceforum.org.

 

Titelbild: abbilder / flickr (CCBY2.0)

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https://blogs.taz.de/hausblog/taz-shop-lagerverkauf-1-000-euro-fuer-mehr-selbstbestimmung/

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kommentare

  • Schöne Spendenaktion finde ich. Weiter so für nächstes Jahr!

    Dann vielleicht mit anderem Namen der Aktion? Der Name Flohmarkt trifft es nicht. Flohmarkt steht doch für gebrauchte Waren, die mensch auf Verhandlungsbasis weiterverkauft. Wenn ich das Schlagwort „Lagerverkauf“ oben in der Url und das Schlagwort „Restposten“ aus dem Artikel richtig deute, waren alle verkauften Waren unbenutzt. Neu, wenn auch mit Mängeln und Ladenhüterstatus.

    Flohmarkt klingt wohl cooler als Restpostenmarkt …

    Na ja, meiner Meinung nach muss mensch immer abwägen, ob der Zweck die Mittel rechtfertigt (heiligt klingt mir zu krichlich). Finde ich in diesem Fall ok, auch wenn ich von der taz allgemein eine gut überlegte Wortwahl erwarte. Egal, dass viele eurer AutorInnen, RedakteurInnen, ReporterInnen, KorrespondentInnen und wie ihr euch auch immer unterschiedlich benennt das uralte plakative Modell des gesellschaftlichen Klassensystems von Oberschicht, Mittelschicht und Unterschichte offenbar denken und verwenden, finde ich viel schlimmer. Das gehört nicht mal auf einen Flohmarkt, sondern in eine versiegelte Mülltonne in ein Endlager.

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