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vonHelmut Höge 06.02.2008

Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Helmut Höge, taz-Kolumnist und Aushilfshausmeister bloggt aus dem Biotop, dem die tägliche taz entspringt.

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Peter Grosse, der Fotograf auch dieses Poller-Ensembles, ist immer etwas knapp mit seinen Erklärungen, die er dazu abgibt. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann handelt es sich in diesem Fall um eine Sperrreihe aus staatlichen Hutpollern, die privat verschönert wurden. Und zwar von dem jungen Hausmeister eines kleinen Kaufhauses in einer norddeutschen Stadt, der 2002 sein Kunststudium in Hamburg abbrach. Er selbst wird dieses Werk nicht als besonders originell bezeichnen. Ähnlich bemalte Poller gibt es am Europa-Center in Westberlin und in der Ackerstraße in Ostberlin, um nur zwei Ensembles zu nennen. Bis auf das in der Ackerstraße, eine anonyme Fleißarbeit,  wurden die anderen im übrigen mit staatlicher Erlaubnis derart reindividualisiert.

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kommentare

  • tja,das musste ja so kommen & auch gesagt sein.Mann chmal sieht mann den balken nicht vor lauter augen(poller)kaffee masch bitte mit ton(sound)da wirds dann spannender als immmer nur nichts tönende poller….

  • bei diesem „aushilfs(sic!)hausmeister“ läßt wohl nicht nur das gedächtnis und jenes schon gar nicht nur altersbedingt nach. diese dussligen poller- und sonstigen abgrenzungsfotos sind (auch durch ihre permanente=penetranz) einfach unerträglich blöde. oder soll ich mal aushilfskunstfotos von röchelnden kaffeemaschinen an die taz senden? werden die dann auch publiziert? – manche menschen haben sich ihre rente verdient – andere sollte man zwingen, endlich in dieselbige abzutreten.

    gruß an den alzheimer

    A. Balck

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