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vonDominic Johnson 16.02.2013

Kongo-Echo

Überraschendes und Unterschwelliges aus dem Herzen Afrikas – von taz-Afrikaredakteur Dominic Johnson.

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Die internationale Aufmerksamkeit für die Kriege im Kongo konzentriert sich auf die Kivu-Provinzen und die M23, aber dies ist kurzsichtig. Alle Nachbarprovinzen Kivus sind mittlerweile ebenfalls Kriegsgebiet: Katanga, Maniema, Orientale. Kongo-Echo wird in den nächsten Tagen einen Überblick über die Lage in diesen drei Provinzen versuchen. Hier: Maniema.

Aktuelle Lage: Maniema ist derzeit die heiße Front des Konfliktes zwischen Kongos Regierungsarmee FARDC und der Mai-Mai-Milizenkoalition „Raia Mutomboki“, die ursprünglich in Süd-Kivu als Widerstandsorganisation gegen die Anwesenheit der ruandischen Hutu-Miliz FDLR entstand und sich seit den Wahlen 2011 stark ausgebreitet hat. Am heutigen 16. Februar me „Radio Okapi“ die Einnahme einer der wichtigsten Städte Maniemas durch die Raia Mutomboki: Punia, Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts im Norden der Provinz, in den man stößt, wenn man aus Nord-Kivu weiter nach Westen reist oder aus süd-Kivu nach Nordwesten. Punia liegt rund 200 Kilometer von der Provinzhauptstadt Kindu entfernt.

Die meisten der mehreren Zehntausend Bewohner Punias waren schon vorher geflohen. Die Raia Mutomboki griffen am frühen Morgen an und eroberten die Stadt nach zweistündigem Kampf gegen die FARDC, heißt es.

Am 11. Januar hatten die Raia Mutomboki schon die Stadt Kasese angegriffen, die rund 120 Kilometer östlich liegt, nahe der Grenze zu Nord-Kivu. Sie nahmen Kasese schließlich auch zehn Tage lang ein, bevor die FARDC sie wieder vetrieb. Damals war die FARDC für ihre Operationen gegen die Raia Mutomboki in Punia basiert, und zahlreiche Menschen waren vor ihr geflohen, heißt es in einem Lagebericht des UN-humanitären Büros OCHA vom 1. Februar.

„In Punia werden die Rega bedroht, weil sie verdächtigt werden, die Raia Mutomboki zu unterstützen“, heißt es in für UN-Helfer ungewohnt deutlicher Sprache. „Die Bevölkerung lebt in Angst. An der Einfahrt nach Punia auf der Straße von Kasese haben die Militärs eine Straßensperre errichtet, wo sie angeblich von jedem, der aus Kasese kommt, FC500 (ca 0.50 Euro) verlangen und alle Reisen in Nachbardörfer verbieten.“ Punia sei jetzt vom Rest der Provinz praktisch abgeschnitten und es gebe auch keine Telefonverbindung zwischen Punia und Kasese mehr; die hätten die Raia Mutomboki zerstört. Schon damals zählte die UNO in und um Punia über 50.000 Vertriebene.

Um den 1. Februar herum rückte die FARDC aus Punia kommend wieder in Kasese ein, die schlecht ausgerüsteten Raia Mutomboki flohen. Radio Okapi berichtete, sie hätten sich in die umliegenden Bergwerke zurückgezogen. Aber offenbar blieb die FARDC nicht präsent. Wenige Tage später wurde ein erneuter Vormarsch der Raia Mutomboki auf Punia gemeldet. Raia-Kommandeur Col. Shabani verlangte in einem Brief an die Regierung, die FARDC-Einheiten in Punia auszuwechseln, weil sie seit über zehn Jahren die Bevölkerung terrorisierten.

Am 13. Februar berichtete OCHA in Goma, ein Drittel der 53.000 Einwohner Punias seien vor der Armee in den Busch geflohen. Schulen und öffentliche Dienste seien geschlossen. Manche Menschen kämen tagsüber in die Stadt, um Geld zu verdienen, aber gingen abends wieder in den Busch zurück. Die Versorgung der Stadt aus der Luft – der einzige Weg – sei nicht ausreichend. Das war wenige Tage vor dem Einmarsch der Raia Mutomboki.

Hintergrund: Dieses Gebiet ist seit den Zeiten des Kongokrieges eine Hochburg der Mai-Mai-Milizen des Rega-Volkes, aus denen die Raia Mutomboki jetzt hervorgegangen sind. Sie hatten sich zwar ab 2003 in die Armee eingegliedert, waren aber immer unzufrieden, sobald auch „ruandische“ Tutsi-Rebellenkämpfer in den Kivu-Provinzen in die Armee eingegliedert und zum Teil nach Maniema verlegt wurden. Immer wieder wurde berichtet, dass FARDC-Kommandeure Bergwerke in der Region Punia-Kasese kontrollieren und damit ihre eigenen Geschäfte jenseits der Legalität treiben.

Kasese ist mit seiner Flugpiste ein Transitpunkt für Mineralien – der Norden Maniemas ist das traditionelle Zinnerzgebiet des Kongo, von dem die Minen in Nord-Kivu nur ein Ausläufer sind, und die Verhältnisse sind relativ chaotisch, da die einstigen Staatsfirmen Sominki und Sakima nicht mehr funktionieren und alle möglichen Leute behaupten, deren Rechte geerbt, gekauft oder übernommen zu haben. Maniema gilt dennoch, wohl weil es nicht an Ruandas Grenze liegt, international als weniger suspekt als Nord- oder Süd-Kivu. Die Behörden der Provinz verlangen aber, dass Mineralien aus der Region Kasese-Punia vor der Ausfuhr in die Provinzhauptstadt Kindu gehen – aber das nützt vor allem Handelsfirmen in Maniemas südlicher Nachbarprovinz Katanga, während es für Händler der Kivu-Provinzen ein Riesenumweg ist und gerne umgangen wird. Die Armee nützt dies, um die Menschen in den Bergbaugebieten im Namen der staatlichen Autorität auszurauben. Maniema ist die Heimatprovinz von Präsident Kabilas Ehefrau, und die Achse Maniema-Katanga ist eine Achse der Präsidentenfamilie.

Wie in anderen Gebieten, in denen Raia Mutomboki zuletzt stärker geworden ist, scheint es auch in Punia einen Zusammenhang zwischen Wahlbetrug und Gewaltaufschwung zu geben. Der gewählte Parlamentsabgeordnete für Punia ist Koloso Matembela, ein ehemaliger Provinzgouverneur, dem Oppositionslager zuzurechnen und für die Partei RCD-K/ML gewählt (der einst in Beni/Butembo basierte Nande-Flügel der RCD, der lange Zeit mit seinem Führer Mbusa Nyamwisi den Außenminister des Kongo stellte). Es dauerte nach der Wahl im November 2011 allerdings mehrere Monate, bevor er als gewählt anerkannt wurde. In einem Bericht legt Maniemas wichtigste Bürgerrechtsorganisation MALI (Maniema-Libertés) allerdings dar, dass Kongos Wahlkommission ursprünglich Kolosos Wahl annulliert hatte – zugunsten der eines anderen Oppositionspolitikers, der ebenso wie der lokale Kandidat von Kongos Regierungspartei PPRD zur Ethnie der Kumu zähle. Kolosos Wahl wurde erst Ende Januar anerkannt – nachdem Kongos Oberstes Gericht einen Vorschlag der Wahlkommission zur Wahlwiederholung dort und in anderen strittigen Wahlkreisen abgelehnt hatte, und nachdem es Demonstrationen in Punia mit mehreren Verletzten gab.

Laut MALI wurde die Ausbreitung von Raia Mutomboki nach Maniema auch von Kongos Regierung befördert. In einem Bericht der Organisation vom 11. September 2012 heißt es, Raia-Militärführer General Eyadema sei am 3. September aus Süd-Kivu kommend nach Punia gereist und dort verhaftet worden; er sollte nach Kindu und dann nach Kinshasa gebracht worden. In der Nacht des 6. September seien aber drei FARDC-Oberste mit einem schriftlichen Befehl der kongolesischen Präsidentschaft angereist und hätten der Militärstaatsanwaltschaft von Punia befohlen, Eyadema auf freien Fuß zu setzen. (Eyadema soll später doch verhaftet worden sein.)

Die militärische Ausdehnung der Raia Mutomboki nach Maniema ist seit Jahresbeginn zu beobachten – Teil einer allgemeinen Ausdehnnung bewaffneter Gruppen über die Grenzen der Kivu-Provinzen hinaus. Sie scheint sich im Laufe der Monate zu verstärken – ebenso wie die humanitäre Notlage in der Provinz, die mangels Transportwegen und Infrastruktur für Hilfswerke fast nicht zu lindern ist. Man wird noch viel aus Maniema hören – aber wohl wenig Gutes.

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kommentare

  • @KS, zu deiner Frage nach dem Interesse der Zentralregierung an einer Förderung der Raia Mutokombi: Ich bin zwar nicht so gut informiert wie DJ, aber ich will einfach mal mutmaßen, Anfang September letzten Jahres war ja der Beginn des Aufstands der M23 und die R M sehen die ruandischen Tutsi als eine Art Ursupatoren an. So ist vorstellbar, dass die Zentralregierung praktisch ein Gegengewicht zur M23 schaffen wollte, in der Hoffnung, dass beide Gruppen sich bekämpfen. Ebenso, wie die Raia zeitweise gut genug war, in bestimmten Gebieten die FDLR in Schach zu halten und dann später bekämpft wurde, als die FARDC wieder in den davor verlassenen Gebieten stationiert wurde, bzw., weil die Raia drohte, zu stark zu werden. Das ist eben das typische Spiel dieser Regierung, die verschiedenen Rebellengruppen zu benutzen.
    Und wenn man sieht, wie die internationale Gemeinschaft immer wieder eingreift, um die Regierung vor putschbereiten Rebellen zu schützen und der Bevölkerung gegen die gößten Unbilden beizustehen versucht, während die Regierung sich vornehm zurückhält, dann wird klar, wie erfolgreich diese Taktik ist. Denn wenn Medien auf die D.R. Kongo blicken, sind stets Rebellen und kriegerische Außeinandersetzungen im Fokus, höchstens noch die „gierigen“ Nachbarländer und die Bodenschätze, die angeblich das Elend bringen. Wird jemals das Handeln der Regierung hinterfragt? Wer redet darüber, dass die Familie Kabila ein Vermögen hat so um die 15 Milliarden Dollar? Wer redet über den alltäglichen Mangel in diesem reichen Land, über die vielfachen Behinderungen politischer Opposition? Solange die Rebellen im Fokus der Berichterstattung stehen, können die Machthaber in Ruhe ihr Süppchen kochen und das Land ausplündern, solange es noch geht. Dieser Clique nutzt der Dauer-Bürgerkrieg, solange er auf kleiner Flamme kocht, mehr als ein friedliches, sicheres Land, in dem gebildete Bürger ihre Rechte einfordern. Das ist meine Meinung, aber die traurige Wahrheit, fürchte ich.

  • Hr. Johnson, dann fragen Sie mal die Kongolesen, wie die den langen und grausamen Krieg sehen. Sehr wohl geht es nur noch um die Erdschätze, weil sich jeder bereichert.
    Dann verweise ich auf China u.a., die enorm viele Erdschätze rausholen, dann auch der illegale Abbau.

  • Sehr geehrter Herr Johnson,
    vielen Dank für diesen Beitrag.
    Eine Frage hätte ich: (vorletzter Absatz) Welches Interesse könnte die Zentralregierung in Kinshasa denn verfolgen, wenn sie die Raia Mutomboki fördert/am Leben erhält?
    MfG

  • @palladium: Selbstverständlich gibt es in Ruanda Mineralienvorkommen, ebenso wie in Burundi und Tansania. Diese wurden bereits zu belgischen Mandatszeiten erforscht, auch weiter nach der Unabhängigkeit 1962. Für ein deutschsprachiges Beispiel siehe: http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/JbGeolReichsanst_119_0129-0149.pdf
    Lange vor dem Völkermord 1994 machte der Zinnerzexport ca 15% der Exporteinnahmen aus. Die ruandischen Zinnminen schlossen allerdings in den 80er Jahren und nach dem Völkermord dauerte es viele Jahre, bis die Bergbauindustrie wiederbelebgt wurde.
    Heute ist Ruanda Pilotgebiet der internationalen Zertifizierungsprojekte. Der internationale Zinnindustrieverband ITRI arbeitet in Ruanda in 406 Gruben verteilt auf 130 Bergwerke, mit insgesamt 19.576 Beschäftigten (siehe: http://www.oecd.org/development/investmentfordevelopment/50473045.pdf). Auf der ITRI-Webseite http://www.itri.co.uki finden sich genauere Daten und Berichte.
    Die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat ebenfalls ein Transparenz- und zertifizierungsprjekt in Ruanda durchgeführt und darüber vielfach auf ihrer Webseite http://www.bgr-bund.de berichtet. Details über in Ruanda tätige Bergbaufirmen und ihre Tätigkeitsorte gibt es zB hier: http://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Min_rohstoffe/CTC/Pilot-Project-Rwanda/Partners/partners_node_en.html
    Zu genauen Produktionsorten und -mengen siehe auch die Jahresberichte der US-Geologiebehörde, zuletzt: http://minerals.usgs.gov/minerals/pubs/country/2010/myb3-2010-rw.pdf
    sowie die Webseite der ruandischen Rohstoffbehörde, http://www.rnra.rw.
    Dass auch Schmuggelware aus Kongo über Ruanda reexportiert wird, steht außer Frage. Es wird aber auch legaler Export aus dem Kongo über Ruanda reexportiert. Wer aus Kivu auf den Weltmarkt will, vor allem den in Asien, muß nun einmal über die ostafrikanischen Nachbarn gehen.

  • Herr Johnson hat in vielem Recht. Aber wo die vielen Bodenschätze in Ruanda sein sollen bleibt sein Geheimnis. Die sind vernachlässigenswert und das was in den Exportstatistiken Ruandas auftaucht ist tatsächlich überwiegend aus den Kivu-Provinzen geschmuggelte Ware.
    Die Ursache für die Konflikte im Kivu sind komplex, und sie sind in erster Linie politisch. Aber es ist nicht zu leugnen, dass sich viele Gewaltakteure, auch aus den benachbarten Staaten Uganda, Ruanda, Burundi (früher auch Sudan und Kongo/Brazzaville) deshalb in diese Region zurück ziehen, weil sie hier gut vom Minenhandeln in dieser Region, in der die Regierung praktisch nicht existiert, gut leben können.
    Und Katanga ist ja nun auch nicht Konfliktfrei, da schaut die internationale Öffentlichkeit nur weniger hin. Diese Region ist von Sezessionsbewegungen betroffen.

  • @magy:

    Die These, dass es bei Kriegen im Kongo nur um Bodenschätze geht, ist weit verbreitet, aber falsch. Es gibt historisch und geographisch keinen Zusammenhang zwischen Mineralienreichtum und Konflikten im Kongo. Sonst müssten Katanga und Kasai die schlimmsten Kriegsgebiete sein, nicht Kivu, wo sich entgegen einer verbreiteten Wahrnehmung nur wenige und sehr schwer auszubeutende Vorkommen befinden. Es geht, wie bei allen Kriegen, um Macht, um gewaltsame Austragung politischer Konflikte, um Vertreibung mißliebiger Gruppen, natürlich auch um Zugriff auf Geldeinnahmequellen, aber da sind Mineralien nicht mehr und nicht weniger wichtig als alles andere (v.a. Fernhandel und Landwirtschaft). Der besondes herausragende Stellenwert, der Kivus Mineralien in der internationalen Debatte zugeschrieben wird, ist in der Realität nicht begründet.
    Der Kongo spielt nur eine geringe Rolle bei der Versorgung der internationalen Elektronikindustrie. Seit der neuen US-Gesetzgebung von 2010 und den entsprechenden Diskussionen über internationale Regelwerke ist der Coltan- und Zinnexport aus Kivu faktisch zusammengebrochen, weil niemand mehr das Zeug aus dem Kongo will. Und, kein Zufall: Seit diesem Zusammenbruch schließen sich in Kivu mehr junge Menschen bewaffneten Gruppen an als je zuvor. Der Bergbau bot eine Einkommensmöglichkeit, die jetzt größtenteils weggebrochen ist. Die Krise des Bergbaus ist konfliktfördernder als der Bergbau selbst es je war.
    Ruanda hat selbstverständlich eigene Vorkommen an Mineralien, ebenso andere Länder der Region. In ihrer Reichhaltigkeit einzigartig sind im Kongo allein die Kupfervorkommen in Katanga, und die waren und sind kein Kriegsgebiet.

  • Die ganzen Kriege, all die Milizen und Rebellengruppen wollen nicht Frieden im Kongo, die wollen nur die Erdschätze und somit den Kongo von den Erdschätzen abspalten.
    OOb dabei Millionen Menschen sterben ist uninteressant, weil nur die Profite zählen.

    Das kann alles darum entstehen, weil man im Rest der Welt immer noch die Erdschätze des Kongo haben will um für wenig Geld Milliarden Gewinne zu machen siehe Handy od. die gesamte Elektronikindustrie.

    Würden wir nicht permanent neue Handys bauen, neue Computer, immer mehr elektronisch gesteuerte Wagen usw. würden die ihre Erdschätze nicht verkaufen können.

    Sanktionen muss es geben, keine Erdschätze mehr aus Afrika, sehr genaue Prüfung der sog. Zertifikate und der Erdschätze die aus Afrika kommen. Nehmen wir Ruanda, glaubt man denn wirklich die hätten sich so sehr entwickeln können ohne die Erdschätze des Kongo ? Hat man sich noch nie gefragt wie andere Länder Afrikas zu Erdschätzen kommen die es nur im Kongo so und so reichhaltig gibt ? Sicher nicht, weil es egal zu sein scheint, wichtig ist nur Profit zu machen. Wo kein Kläger, da kein Richter !?

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