vonkritisch betrachtet 26.03.2021

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Kontroverse Themen fazinieren Katharina Sophie Hübener seit ihrer Jugend, von Gesellschaft über Politik bis hin zur Wirtschaft beleuchtet sie aktuelle "heiß diskutierte" Thematiken.

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Da zahlreiche Arbeitnehmer aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr zur Arbeitsstelle können oder dürfen, ist das Büro am Arbeitsplatz in das Homeoffice verlegt worden. Das bedeutet, dass neben den gewohnten Aufgaben am PC jetzt Meetings, Anrufe, Besprechungen und so weiter natürlich ebenfalls am PC erfolgen. Für die Augen bedeutet das viel Anstrengung, weil sie pro Tag über 9 Stunden durchgehend auf den Bildschirm gerichtet sind. 

Deshalb verwundert es nicht, dass die Augen schneller trocken und müde werden – dieser Umstand wird auch als „digitaler Sehstress“ bezeichnet. In diesem Artikel erfährt der Interessent, wie er digitalen Sehstress vermeiden und die Augen den ganzen Tag frisch und munter halten kann.

Gründe für eine Überanstrengung der Augen

Während der Arbeit im Homeoffice sind die Augen mehrere Stunden lang auf den Bildschirm gerichtet. Wenn der Angestellte nun den Blick ständig vom Bildschirm weg in die Ferne und dann wieder zurück richtet, kann die Nähe zum Bildschirm und der unentwegte Blickwechsel für die Augen sehr anstrengend sein. Außerdem sind die Bildschirme, mit denen zu Hause gearbeitet werden, oftmals nicht sehr groß. Deshalb werden die Augen mehr angestrengt und müssen kleine Details erkennen. Für die Augen können auch eine zu grelle Bildschirmbeleuchtung oder eine ungünstige Beleuchtungssituation im Zimmer durch künstliches Licht Stress bedeuten. 

Negativ beeinflusst werden können außerdem außer den Augen auch der Kopf und der Nacken- und Schulterbereich. Unsere Nacken- und Schultermuskeln spannen sich durch den ständig gesenkten Blick auf Laptop oder Smartphone, wodurch ebenso Kopfschmerzen entstehen können.

Wer aufgrund ständiger Arbeit am PC oder auch aus anderen Gründen eine Brille oder Kontaktlinsen tragen muss, kann sich auch Gedanken über Augenlaser machen. Ein bewährter Anbieter für Augenlasern ist z.B. die Lasik-Welt in Köln. Dank einem kleinen Eingriff per Augenlaser kann der Interessent wieder ohne Hilfsmittel wie Brille oder Kontaktlinsen klar und deutlich sehen. Aber dennoch sollte eine Person, die gestochen scharf sieht, ihre Augen weiterhin nicht überlasten. Daher sind nachfolgende Tipps wichtig und beachtenswert.

Tipps, um die Augen zu schonen

Das Wichtigste am Homeoffice ist, den Augen während des Tages immer wieder kleine Pausen zu gönnen. Der Angestellte im Homeoffice kann jedoch noch einige andere Methoden anwenden, um die Augen vor dem Ermüden und vor Überanstrengung schützen zu können.

Ausreichend Licht ohne Reflektion

Für ein konzentriertes und augenfreundliches Arbeiten ist Tageslicht die ideale Voraussetzung. Dafür ist ein Arbeitsplatz am Fenster optimal. Am besten sollte das Licht seitlich einfallen, damit keine störenden Spiegelungen oder Blendungen entstehen. Auch gilt das für Schreibtischlampen und weitere direkte künstliche Lichtquellen. Eine Tageslichtlampe leistet an trüben Wintertagen als Unterstützung zusätzlich gute Dienste.

Tipp: Falls sich im Tagesverlauf der Lichteinfall ändert und dadurch zu bestimmten Zeiten zu Reflektionen führt oder blendet, können Jalousien oder Vorhänge das Problem regulieren.

Ausreichen Bildschirmabstand

Zu den Augen sollte der Monitor zumindest 60 Zentimeter Abstand haben. Dabei sollte die Bildschirmoberkante auf Augenhöhe sein und der Blickwinkel sollte leicht nach unten fallen. Außerdem ist das Sitzen mit gestrecktem Nacken und geradem Rücken wichtig. Idealerweise stehen Rücken und Becken in einem 45 Grad Winkel zueinander. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, regelmäßig die Sitzposition zu ändern.

Trockene Luft und Zugluft  vermeiden

Den Augen können Heizungsluft und Klimaanlagen zu schaffen machen. Daher sollte das Arbeiten in zugigen Räumen vermieden werden. Vor allem sollte auf ausreichend Luftfeuchtigkeit geachtet werden. Die Trockenheit der Augen begünstigt die Bildschirmarbeit ohnehin und dieses Risiko begünstigt Heizungsluft. Für ein gutes Raumklima sorgt ein Luftbefeuchter und ebenso regelmäßiges Lüften.

Trockene Augen durch aktives Blinzeln vermeiden

Wenn ein Angestellter im Homeoffice andauernd auf den Monitor in naher Entfernung starrt, strengt das die Augen an und sie können austrocknen. Schließlich verringert sich dabei die Lidschlagfrequenz massiv, weil die arbeitende Person während der Konzentration zu blinzeln vergisst. Allerdings ist das regelmäßige Blinzeln wichtig. Dadurch wird die Tränenflüssigkeit verteilt und es hält Bindehaut und Hornhaut feucht. Zudem versorgt der Tränenfilm das Auge mit wichtigen Nährstoffen und schützt diese vor Infektionen. Darum sollte vor dem Bildschirm bewusst häufiger geblinzelt werden. 

Ausreichend Flüssigkeit trinken

Wenn das Sehorgan andauernd unter Flüssigkeitsmangel leidet, wird es trocken und somit wird die Hornhaut für Verletzungen anfälliger. Das Risiko für eine Bindehautentzündung und weitere Erkrankungen steigt gleichzeitig, weil dann Bakterien und Viren die natürlichen Abwehrmechanismen leichter überwinden können. Falls der Angestellte regelmäßig viel Wasser trinkt, fördert er die Funktionen seiner Augen und mindert Augenreizungen.

Regelmäßige Pausen schonen die Augen

Wenn der Angestellte immer wieder den Blick vom Bildschirm nimmt und einen Gegenstand in der Ferne etwa alle 20 Minuten fokussiert, entspannen die Augen und sie ermüden weniger schnell. Regelmäßige Auszeiten sind noch wirkungsvoller, die im Idealfall an der frischen Luft verbracht werden. Schließlich ist frische Luft für die Konzentration und die Augen eine echte Wohltat.

Eine Brille für die Bildschirmarbeit

Eine Arbeitsplatzbrille, die individuell angepasst ist, ermöglicht ein ermüdungsfreies und präzises Sehen auf unterschiedliche Distanzen zwischen dem Bildschirm, Dokumenten auf dem Schreibtisch und im Raum. In der Regel besitzen diese speziellen Brillen auch über einen Blaulicht-Filter. Das Blaulicht/UV vom Bildschirm wird damit gefiltert und am Display treten die Kontraste klarer hervor. Die Arbeitsplatzbrillen gibt es mit und ohne Korrektur. 

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