vonGerhard Dilger 29.09.2019

Latin@rama

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Von Karl-Ludolf Hübener, WDR

Ein Trauma für die Bolivianer*innen: beim Abbau ihrer Bodenschätze, von Silber bis Zinn, gingen sie stets leer aus. Das soll sich ändern: Das wertvolle Lithium, Schlüsselrohstoff für Batterien, soll nun im eigenen Land verarbeitet werden – auch mit deutscher Unterstützung.

Unter dem glitzernden Weiß der größten Salzwüste der Welt, dem „Salar de Uyuni“ in den bolivianischen Anden, lagert ein riesiger Schatz: die weltweit größte Reserve an Lithium, wichtig für Tablets und Smartphones, obendrein der zentrale Rohstoff für die Elektromobilität. Bolivien weigert sich, nur den Rohstoff zu exportieren, wie es früher stets geschah. Ein Joint Venture zwischen der staatlichen Lithium-Gesellschaft YLB und dem deutschen „ACI Systems“ soll nun den Weg in die industrialisierte Zukunft ebnen. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, das wird betont, die chinesische Konkurrenz wurde ausgestochen. Umweltschützer*innen fürchten allerdings um das fragile Ökosystem.

Audio und Manuskript

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