vonlokalrunde 26.08.2018

Podcast: Lokalrunde

Das politische Stadtgespräch der taz aus Hamburg und Berlin mit Katharina Schipkowski und Erik Peter.

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Zwei Menschen sterben nach Pfefferspray-Einsätzen der Polizei in Hamburg und Hannover. Das Reizgas gilt als Biowaffe und ist im Krieg verboten, für den Einsatz im Inneren aber erlaubt. Wir erklären, wann es tödlich sein kann. In Berlin will Google einen Campus errichten, doch es gibt viel Widerstand in Kreuzberg. Viele fürchten, dass der Internetgigant mit dem Google Campus ein neues Silicon Valley errichten und die Gentrifizierung des Kiezes auf ein neues Level katapultieren will. Ein Podcast mit den taz-RedakteurInnen Katharina Schipkowski und Erik Peter.

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https://blogs.taz.de/lokalrunde/2018/08/26/toedliches-pfefferspray-und-google-campus/

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kommentare

  • Liebe Katharina, lieber Erik,

    leider hat mich eure Betrachtung zu Google in Xberg auf mehreren Ebenen inhaltlich enttäuscht und verärgert. Ich bin selber als linksliberaler Akademiker in der Techbranche gelandet und weiß durchaus um die Vielschichtigkeit der extrem unterschiedlichen Unternehmen und der MENSCHEN die dort arbeiten. Ihr habt in eurem Kommentar aus meiner Sicht keinerlei differenzierte Diskussion angestoßen. Stattdessen habt ihr euch dazu verleiten lassen, die plattesten Ressentiments und Klischees abzuspulen und die gesellschaftliche und politische Verantwortung um das Thema komplett auszublenden. Stattdessen immer und immer wieder böse Datenkrake und Latte-schlürfende Hipsterdeppen.
    Pauschalisieren, Stigmatisieren und komplexe Zusammenhänge in schwarz-weiß-manier verkürzen – das ist BILD-Style Leute.

    Das Thema Digitalisierung scheint generell in der linken Presse ein schwieriges zu sein. Fast ausschließlich wird es bei warnenden und dämonisierenden Beiträgen belassen. Dabei ist es so extrem wichtig, die Weichen eben nicht nur von Techfirmen (die natürlich Gewinnmaximierung zum Ziel haben) stellen zu lassen und sich dann über die Folgen zu beschweren, sondern aus der Mitte der Gesellschaft, aus der intellektuellen Linken und allen humanistisch orientierten Kreisen heraus Ideen, Utopien und konkrete Zielstellungen zu entwicklen. Hierfür müssten sich aber einige erstmal ernsthaft mit den Themen auseinander setzen.

    Ansonsten freu ich mich auf die nächste Folge.

    VG

    Steffen

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