vonChristian Ihle 10.09.2019

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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The Murder Capital

Frisch erschienen ist das Debütalbum von The Murder Capital, die an jener Baustelle weiter arbeiten, die Shame und die Fontaines D.C. in den letzten zwei Jahren so schön aufgemacht haben. Post-Punk der schwereren Sorte, weit weg vom Dancefloor, dafür mit mächtigeren Gitarren, die manchmal auch den Weg vom Post-Punk in den Post-Rock finden. In „signature songs“ wie „Don’t Cling To Life“ oder „Feeling Fades“ ist es allerdings der -Punk von Joy Division bis Echo & The Bunnymen, der den stärksten Einfluss hinterlässt.

Hotel Lux

Musikalische Verwandte von Murder Capital sind Hotel Lux, diesmal klettert der Post-Punk aber aus Londoner Kellern. Insbesondere der frühe Shame-Hit „The Lick“ findet Anklänge in dem schwankend-swingenden „Berlin Wall“, das wie „Ghost Town“ der Specials mit Mark E Smith an den Vocals klingt: „you got a disposition like the Berlin Wall / It’s so fucking divisive“.
Bisher haben Hotel Lux noch kein Album, sondern erst drei Singles veröffentlicht und drehten zuletzt die Dissonanzen etwas herunter und erinnerten dafür auf ihrer letzten Veröffentlichung „English Disease“ an Eddie Argos / Art Brut für Pub-Millenials: „We are all at the bar, drinking Stella Artois / Referencing Sartre and Danny Dyer“.

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