vonChristian Ihle 04.08.2020

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Aus der Bergisch Gladbacher Provinz schreien die Punks von Pogendroblem (hübscher Schüttelreim!) gegen die Welt an. Als Minialbum veröffentlichen sie nun sozusagen zwei EPs in einem: auf der Vorderseite finden sich neue Stücke, von denen sicher „Foucault im Großraumbüro“ herausragt, der mich an schöne Cockbirds-Zeiten erinnert. Die b-Seite ist eine Vinyl-Erst-Veröffentlichung der alten EP „raus“ von 2017, die damals nur die Punkhipster mit Kassettendeck im Ghettoblaster zu hören bekamen. Das soll uns aber nicht stören, ist „raus“ doch randvoll mit Hits.

Mein Favorit ist „CDU“: wer die Pisse-Großtaten „BRDDR“ geliebt hat (wer bitte nicht?), sollte auch diesen Anti-Christliche-Union-Song geil finden. Ebenfalls stark: „Kotzen“ und „Schales Bier“, die textlich und zumindest im Fall von „Schales Bier“ auch musikalisch im Oidorno-Gebiet wildern.
Schön dreckiger Spaß.

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