vonChristian Ihle 06.05.2021

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Nach unseren Jahresrückblicken kehren wir zwei Sisyphose wieder zum Mammutwerk zurück: Alle Tocotronic-Alben. Album Nummer 6 ist dieses Mal der Gegenstand und das ist das selbstbetitelte aus dem Jahr 2002.

Beim Durchhören für die Shownotes (wie immer unten unter den Playern und dem Link „Shownotes“ zu finden) habe ich zum allerersten Mal die Funktion genutzt, den Podcast schneller laufen zu lassen und das ist gar nicht so schlecht. Ihr braucht nicht so viel über die wieder pickepackevollen 2 Stunden und 45 Minuten weinen und wir klingen dadurch auch nicht mehr wie die fränkische Version der Hochzeit von Prinz Valium und Prinzessin Vespa. Checkt es aus, wenn es euer Player anbietet.

Etwas tragischer ist, dass mir erst sehr spät aufgefallen ist, wie viele Songs, Alben, Filme und Bücher wir erwähnen. Das hätte sicher eine Liste mit 50 Titel ergeben (also jetzt außerhalb von Tocotronic!) und damit sicher genug Stoff, um die Pause bis zur nächsten Folge zu überbrücken. Aber diese Pause mag gar nicht so groß werden, denn abermals haben wir laut Noel Gallagher den besten Sound seit „(What’s the Story) Morning Glory?“ hingezaubert, was ein heftiger Motivationsschub für weitere Großtaten sein sollte.

Wie geil waren wir? Wie toll ist nach fast 20 Jahren immer noch DAS WEISSE? Schreibt es uns in die Kommis oder lasst ein Abo da. (Text: Motor Horst)

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* iTunes Link

* Download als mp3

Shownotes
Titelsong by: Herrmann Kant
01:30 Berlin-Trilogie: Diese beginnt wie Christian richtig bemerkt erst mit „Pure Vernunft darf niemals siegen“
03:00 Thees Uhlmanns „Wir könnten Freunde werden – Die Tocotronic-Tourtagebücher“ (2000)
06:00 Den Song „Club 27“ von Thees Uhlmann gibt es z.B. bei Spotify
13:00 Aufnahme und Release von „Tocotronic – Tocotronic (Das weiße Album)“ [VÖ: Juni 2002]
30:00 Track 1: This boy is Tocotronic
31:45 Das fantastische Cover von This Corossion von Lambchop gibt es ebenso wie das Original der Sisters Of Mercy bei YouTube
34:00 Erbamen, zu spät die Hessen kommen – das Meisterwerk der Rodgau Monotones. Übrigens ist der Motor über 6 Jahre älter als Christian.
54:00 Die Top of the Pops Auftritte von Tocotronic zu This Boy is Tocotronic:

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und die ebenso legendäre Performance von Nirvana – Smells like Teen Spirit:

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58:30 Track 2: Alles wird in Flammen stehen
1:02:00 Das angesprochene Jens Friebe-Stück heißt ganz pragmatisch Herr der Ringe. Das „sechsminütige Comedystück“ (Christian) dauert übrigens knapp dreieinhalb Minuten.
1:05:00 Der Harun Farocki-Film heißt Nicht löschbares Feuer und ist von 1969.
1:10:00 A Rush of Blood to the Head von Coldplay erschien zwar auch 2002, aber erst nach dem weißen Album.
1:11:00 Track 3: Hier ist der Beweis
1:19:00 Track 4: Hi Freaks

1:26:00 Den Minutemen-Film We Jam Econo: The Story of Minutemen findet man auch bei YouTube.
1:41:00 Track 5: Führe mich sanft
1:46:00 Track 6: Free Hospital

1:52:00 Natürlich findet man auch Hotel Morphila Orchester – Liebe ist ein Hospital bei YouTube:

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1:56:00 Track 7: Näher zu dir
1:59:00 Track 8: Schatten werfen keine Schatten
2:02:00 Track 9: Dringlichkeit besteht immer
2:08:00 Track 10: Wolke der Unwissenheit

2:10:00 Hintergründe zur Schrift Die Wolke des Nichtwissens gibt es ebenso in der Wikipedia wie zu Don DeLillos Underworld.
2:13:00 Track 11: Drama
2:14:00 Track 12: Neues vom Trickser

2:17:00 Viel Hintergrund zum Trickster in der Wikipedia.
2:23:00 Medienrezeption des Albums: Tageszeitungen SZ und FAZ
2:28:00 Cool, uncool und wie man sich fühlt: Unsere Favoriten und worauf wir verzichten hätten können.
2:30:00 Medienrezeption des Albums: Fachpresse Spex und intro
2:45:00 Unsere finale Einordnung in das bisherige Gesamtwerk

Videos:
This Boy is Tocotronic:

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Hi Freaks (Time and Tide Mix), zum Vergleich die längere Alben-Version und eine Live-Version mit dem beschriebenen „Einstieg“:

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B-Seiten:
HiFi-Science Fiction

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Manifesto

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22 No im Original von Fuck
Stories im Original von den Minutemen
Sailor Man im Original von Turbonegro

Die anderen Folgen der Tocotronic-Werkschau:
K.O.O.K.
The Hamburg Years: von Digital Ist Besser bis Es Ist Egal Aber

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