vonChristian Ihle 15.07.2022

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Mit „Something for Your M.I.N.D.“ veröffentlichten Superorganism vor fünf Jahren so etwas wie das „Drinking In L.A.“ oder „Sex & Candy“ für die Millenial-Generation: ein extrem entspannter, aber dennoch grooviger Sommerhit, der so unwiderstehlich war, dass Song und Band damit über Genre-Grenzen hinweg bekannt wurden. Andererseits: was bedeuten schon Genre-Grenzen für eine Band, die aus acht Mitgliedern bestand, die sich weitestgehend nur im Internet getroffen hatten, und bereits in der „die ganze Welt ist meine Musik“-Attitude der Spotify-Generation aufgewachsen war?

Für ihr zweites Album hat sich die auf fünf Mitglieder geschrumpfte Band erstaunlich lang Zeit gelassen, aber dafür nun bemerkenswerte große Namen zur Unterstützung an Bord geholt: unter anderem Slacker-God und Pavement-Frontmann Stephen Malkmus singt bei zwei Songs mit, von denen einer auf einem Scott Walker Stück beruht.

* Your three favourite Punk singles/songs?

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** The Secret – Agnus Dei

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** Refused – Liberation Frequency

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** Kanye West – On Sight

* A record that will make you dance?

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Daft Punk – Homework

* Your favourite song lyrics?

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Margo Guryan – Love Songs

Today I was cryin‘ in the sunshine

When someone said Is something wrong?
And I said no it’s just a song
And I can’t tell you why
Pretty love songs always make me cry

* The best “new” artist / band right now?

https://www.youtube.com/watch?v=lhfs1CzzUPMv

Been impressed by both Magdalena Bay and Sad Night Dynamite, both are writing great songs with interesting and eclectic production, can’t wait to see what they both do next!

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* Your favourite song about rebellion/revolution?

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Bob Dylan – The Times They Are A Changing

* Your favourite song this year so far?

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Really digging the new Beach House record, song pick would probably be Superstar, or perhaps Walkin by Denzel Curry.

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* Your favourite movie about music – and why?

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Probably Talking Heads Stop Making Sense, aside from the fantastic songs the way it constructs the stage and builds everything up is so interesting and unique, we’re big fans of thinking of live music as a theatrical production rather than just a gig, and who doesn’t love the giant suit!

Honorable mentions This Is Spinal Tap and Some Kind of Monster, and if you asked Orono she’d probably say School of Rock.

* The best song you’ve ever written / recorded?

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Tough choice! Either „On and On“ or „Oh Come On“, both from our new record.

* Your favourite German song/record?

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Kraftwerk’s The Man Machine

Are Boney M German? Gotta Go Home is a total jam.

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* Your favourite record of all time?

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Scott 3 by Scott Walker, which we were lucky enough to get sample clearance to use some of It’s Raining Today for It’s Raining off our new record!

(Antworten: Tucan / writing, production, mixing, drums)


Das neue Album von Superorganism erscheint Mitte Juli.

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https://blogs.taz.de/popblog/2022/07/15/my-favourite-records-mit-superorganism/

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kommentare

  • Ja, danke das du das nochmal rausgekramt hast. Mich hat die Rezension damals ja dazu gebracht, in die Platte reinzuhören – was wiederum mein Verständnis von Scott Walker nachhaltig verstörte. Ich finde es allerdings wirklich faszinierend, dass man insbesondere das Spätwerk von Scott Walker offenbar entweder nur total genial oder total hinrnverbrannt finden kann. Dazwischen gibt es nichts, das polarisiert einfach. Das muss man auch erstmal schaffen. (Jan Wigger hatte ihn damals glaube ich auch in seiner Jahresbestenliste. Was macht der eigentlich? Anyway.) Mir fällt jedenfalls gerade kein anderer Künstler ein, bei dem das so extrem ist.

  • haha, kannte ich noch nicht. gerade mal ergoogelt, das war wohl die Rezension von Willander zu „Drift“:

    Pardauz! Schimmel im Saft
    Koma Koma
    Haare wehen im Föhn
    Der Hengst trabt im Galopp
    ja komm ja komm
    Auf die Pauke haun
    In die Hände spucken
    Abhängen in Marienbad
    Hängen in Theresienstadt
    Vage Nouvelle
    Die Hölle, wohin?
    Bleierner Fleischpenis prangt
    Auf die Ebene
    Hinauf hinauf!
    O Goldener Reiter
    Tessir, I can boogie
    Wo es schmerzt
    In tiefem Tran
    Da kotzt das Rind
    Westwärts mühlt der Gesang
    Aus fletschendem Knirschen
    Die Gruft hebt
    Und hebt
    (Bin Laden bimmelimm!)
    Sah ein Rös’lein stehn
    So fein
    Der Bauer müht die Plautze
    Terror in Tschetschenien!

    Brummbrumm
    Eieiei Ruckzuck
    Schietenstruten
    Muh und Mäh
    Müh und Muh
    Ein Gebet bettelt
    Der Muezzin murmelt
    Der Luchs luchst
    Präsidenten krebsen
    Auf der Spitze des Schuhlöffels
    Mussolini! Neurodermitis
    Sehnt sich
    Nach dem letzten Schudd
    Vor dem Fenster der Galgen
    Grüne Sonne blakt
    Nach uns die Sintflut
    Ein Liebhaber liebt
    Brettert ins Gebälk.

    (In memoriam Buster Keaton. Bitte beachten Sie, dass „Muh“ und „Mäh“ auf der einzigen Tiroler Tuba geblasen wurden, die im Londoner Schiffahrtsmuseum aufbewahrt wird. Der zweite Vers wurde durch feuchtes, irisierendes Butterbrotpapier gefurzt. Sie können aber auch eigene Worte einsetzen. Danke Schön.)

  • Ein guter Grund, mal wieder an die legendäre Schmäh-Kritik von ROLLING-STONE-Redakteur Arne Willander zu Scott Walkers „The Drift“ zu erinnern. Pitchfork gab der Platte damals (warum auch immer) satte 9.0 Punkte, der ROLLING-STONE einen Krankenwagen.

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