vonLeisz Shernhart 04.04.2021

Poetik des Postfaktischen

Zu viel Form für zu wenig Inhalt: Zur Rolle des Kulturschaffenden in der postfaktischen Gesellschaft. Betrachtungen ohne abschließende Bewertung.

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Audio online zugänglich:

http://blogs.taz.de/postfaktisch/files/2021/04/zur-Programmatik-des-Postfaktischen-Audio.mp3

 

Schön und gut, denkt einer sich und stellt die richtige Frage: Was aber ist denn nun das Postfaktische?

Eine Poetik des Postfaktischen ließe sich wie folgt formulieren:

 

fragmentum a)

Zur Programmatik  des Postfaktischen AHA

 

Das Postfaktum ist frisch, das Postfaktum ist verführerisch.

Bietet es doch bequeme Antworten auf komplexe Fragen.

Feierlich vorgetragen erbaut es und nützt.

 

Die dominante Gattung des Postfaktischen sei das Fragmentum.

Vollendeter Formschnipsel,  Triumph und Niederlage feixend in sich vereinend

verführt das Fragmentum B E V O R Z U G T die Lyrik.

 

Relevanz wird ganz einfach behauptet.

Mahagonni, mahagonni, mahagonni

Der König der Lügner besteigt seinen Thron

 

Fabelhaft, phrasenhaft incoming and outcoming interfaces.

 

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Zur Verbreitung des Faktums müssen moderne Kanäle genutzt werden.

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